| 14.04.2016, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Das die Entwicklung neuartiger Kunststoffe, deren Verarbeitungs- und Einsatzmöglichkeiten noch lange kein Ende gefunden hat, zeigt das Beispiel eines ab 80°C jederzeit verformbaren Thermoplasts. Dr. Marc Klein, ein promovierter Chemiker aus Luxemburg, hatte die Idee medizinische Orthesen (medizinisches Hilfsmittel zur Stabilisierung, Entlastung und Ruhigstellung von Gliedmaßen oder des Rumpfes) aus einem thermoplastischen Material herzustellen, das sich bereits bei geringen Temperaturen individuell verformen lässt. Ein handelsüblicher Fön oder ein entsprechend warmes Wasserbad sollen genügen, um die Orthesen schnell und sauber zu formen. Die Herstellung des medizinischen Hilfsmittels soll so viel effizienter möglich sein, als bisherige Verfahren in der Orthopädietechnik dies erlauben würden, bei denen die Orthesen auf den Patienten maßgeschneidert werden müssten. Um dieses spezielle Thermoplast zu verarbeiten wurde aus dem BOY-Produktprogramm eine Maschine konfiguriert und getestet, mit der sich das Spezialmaterial ohne große Probleme verarbeiten lassen soll, so dass Dr. Marc Klein, Inhaber des luxemburgischen Unternehmens Orktec, seine Thermoplast-Orthesen auf den Markt bringen konnte. Er und sein Sohn Mathias Klein vertreiben die medizinischen Hilfsmittel überwiegend in Benelux, Frankreich und Kanada. Für das neue Produkt sollen bereits Anfragen aus fast allen europäischen Ländern und auch aus Übersee vorliegen. Weitere Informationen: www.dr-boy.de, www.orktec.com |
Dr. Boy GmbH & Co. KG, Neustadt-Fernthal + Orktec, Nospelt, Luxemburg
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