| 02.11.2017, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Viele Unternehmen der Kunststoff verarbeitenden Industrie setzen bereits additive Fertigungsverfahren ein. Es ist zu erwarten, dass dieser Anteil in naher Zukunft weiter steigen wird. Angesichts dieser Entwicklung wird schnell die Frage laut, ob für die jungen Fertigungsverfahren ausreichend Fachkräfte zur Verfügung stehen und welche Qualifikationen zur Anwendung der Technologien vorauszusetzen sind. „Zur betrieblichen Umsetzung für die additive Fertigung ist es nicht erforderlich, einen neuen Ausbildungsberuf zu entwerfen. Der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, Fachrichtung Formteile, beinhaltet alle Verarbeitungsmethoden und ist für die additive Fertigung gut gerüstet“, erklärt Ralf Olsen, Hauptgeschäftsführer des pro-K Industrieverbandes Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V. und im Gesamtverband Kunststoff verarbeitende Industrie e.V. (GKV) zuständig für Bildungspolitik und Berufsbildung. In der Ausbildung sind demnach alle Aspekte der Materialeigenschaften, Maschineneinstellung und damit auch die Bedienung von Steuerungen bis hin zu nachgefragten Verarbeitungs- und Veredlungsverfahren enthalten. Der Ausbildungsrahmenplan sei so flexibel, dass die speziellen Anforderungen einer additiven Fertigung vermittelt werden können, ohne dass diese in allen Details im Ausbildungsplan beschrieben sind. Weitere Informationen: www.gkv.de |
Gesamtverband Kunststoff verarbeitende Industrie e.V. (GKV), Bad Homburg
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