| 07.05.2018, 06:13 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Bayer-Konzern hat in der Nacht zum Freitag 28,81 Millionen bzw. 14,2 Prozent der Aktien von Covestro zum Stückpreis von 75,50 Euro verkauft. Insgesamt belief sich das Volumen auf 2,2 Milliarden Euro. Die Bayer AG behält lediglich noch einen 6,8-Prozent-Anteil an Covestro, um die im Jahr 2020 fällige Umtauschanleihe zu bedienen. Diese Aktien hat die Bayer AG vom Bayer Pension Trust erworben, der nun seinerseits keine Covestro-Aktien mehr besitzt. „Mit dieser größten Platzierung von Covestro-Aktien haben wir den Verkaufsprozess sehr erfolgreich abgeschlossen“, sagte der Bayer-Vorstandsvorsitzende Werner Baumann. Covestro ist seit dem 6. Oktober 2015 an der Börse notiert und vor wenigen Wochen in den deutschen Leitindex DAX aufgestiegen. Der Bayer-Konzern hat durch den Verkauf der Covestro-Aktien nach dem Börsengang mehr als neun Milliarden Euro erlöst. Hinzu kommt eine Milliarde Euro durch die im vergangenen Juni begebene Umtauschanleihe. „Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis, das wir schneller erreicht haben als angenommen“, erklärte Finanzvorstand Johannes Dietsch. „Die Verkaufserlöse sind zudem höher ausgefallen als erwartet. Das werden wir berücksichtigen, wenn wir den Umfang der Bezugsrechtskapitalerhöhung zur Finanzierung der geplanten Übernahme von Monsanto festlegen.“ Die Aktienplatzierung erfolgte am Donnerstagabend nach Marktschluss und richtete sich ausschließlich an institutionelle Investoren. BofA Merrill Lynch und J.P. Morgan agierten als Joint Bookrunner. Weitere Informationen: www.bayer.de, www.covestro.com |
Bayer AG, Leverkusen
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