| 16.07.2018, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Wärmeleitfähige Kunststoffe für die Spritzgießfertigung rücken im Zuge kürzer werdender Entwicklungszyklen aufgrund der Ressourceneffizienz, der Designfreiheit und der werkstofftechnischen Möglichkeiten sowohl im E & E wie auch im Bereich der E-Mobilität immer mehr in den Fokus. Der Vorteil von wärmeleitfähigen Kunststoffen liegt in der Wärmeleitfähigkeit bei dennoch erhaltener elektrischer Isolation. Um den Vorteil dieser Werkstoffe zu nutzen, muss für viele Anwendungen jedoch ein Umdenken im Bereich der herkömmlichen Bauteilentwicklung erfolgen. Eine 1:1 Substitution von herkömmlichen Kühlkörper Materialien aus metallischen Werkstoffen ist in vielen Fällen aufgrund kostentechnischer Aspekte nicht sinnvoll. Vielmehr geht es darum den Systemgedanken in den Vordergrund zu stellen, indem zum Beispiel ein Kunststoffgehäuse direkt leitfähig ausgestattet wird, sodass der Einsatz eines Kühlelements entfallen und die Wärme direkt über das Gehäuse abgeleitet werden kann. Des Weiteren können durch innovative Fertigungstechnologien Kosten und Zeit gespart werden. Ein Spulenkörper, der direkt mit wärmeleitfähigem Kunststoff umspritzt wird, kann in einem Fertigungsschritt komplettiert werden und insbesondere funktionelle Anforderungen, wie Minimierung der Prozesstemperatur während des Betriebs und gleichzeitig die elektrische Isolation erfüllen. Das Kunststoff-Institut Lüdenscheid bietet am 27. September 2018 in Kooperation mit der Quarzwerke GmbH ein Seminar zu diesem Thema mit dem Titel: „Wärmeleitfähige Kunststoffe clever eingesetzt“ an. Das Seminar behandelt innovative Themenfelder aus Anwendung, Materialentwicklung, Forschung und Verarbeitung mit dem Ziel, eigene Entwicklungspotenziale anstoßen zu können. Weitere Informationen zum Seminar und Anmeldungsunterlagen. Weitere Informationen: www.kunststoff-institut.de |
Kunststoff-Institut für die mittelständische Wirtschaft NRW GmbH, Lüdenscheid
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