| 14.12.2018, 11:57 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Stimmung unter den deutschen Firmenchefs sinkt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im November auf 102,0 Punkte gefallen, nach 102,9 Punkten (saisonbereinigt korrigiert) im Oktober. Dies ist der dritte Rückgang in Folge. Die Unternehmen schätzten die aktuelle Lage schlechter ein, wenn auch ausgehend von einem noch hohen Niveau. Ihre Erwartungen trübten sich ebenfalls ein. Dies deutet zusammen mit anderen Indikatoren auf ein Wirtschaftswachstum von allenfalls 0,3 Prozent im vierten Quartal hin. Die deutsche Konjunktur kühlt ab. Im Verarbeitenden Gewerbe hat sich das Klima erneut verschlechtert. Treiber dieser Entwicklung waren merklich weniger gute Lagebeurteilungen. Auch die Erwartungen wurden zurückgenommen. Nur noch wenige Industriefirmen erwarten eine Verbesserung in den kommenden sechs Monaten. Die Preise sollen dennoch verstärkt angehoben werden. Im Dienstleistungssektor ist der Index gesunken. Dies war auf weniger optimistische Erwartungen zurückzuführen. Die Lageurteile wurden hingegen wieder leicht nach oben korrigiert. Auch im Handel fiel der Index. Beide Klimakomponenten gaben im Vergleich zum Vormonat nach. In den Handelssparten verlief die Entwicklung unterschiedlich. Während sich im Einzelhandel das Geschäftsklima deutlich verbesserte, verschlechterte es sich im Großhandel. Das Bauhauptgewerbe konnte seine Rekordjagd nicht fortsetzen. Nach zuletzt vier Anstiegen in Folge sank der Index erstmals wieder merklich. Dies war auf deutlich weniger optimistische Geschäftserwartungen zurückzuführen. Auch die Geschäftslage wurde nach unten korrigiert. Weitere Informationen: www.ifo.de |
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München
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