| 20.05.2019, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der niederländische Kunststoffverarbeiter Rompa Group verstärkt sich mit der Übernahme des ebenfalls in den Niederlanden beheimateten Branchenunternehmens ITB Group. In einer Pressemitteilung gab Rompa kürzlich den Abschluss der Transaktion bekannt, ohne auf das finanzielle Volumen und weitere Einzelheiten einzugehen. Der Aussendung zufolge hatte sich der bisherige ITB-Eigentümer Hans van Dooremalen aus gesundheitlichen Gründen zum Verkauf des Unternehmens entschlossen und in den vergangenen Monaten mehrere potenzielle Investoren in Betracht gezogen. Zur Entscheidung für Rompa erklärte van Dooremalen: "Wir glauben, dass die Rompa Group von allen Kandidaten der passendste Partner für die Übernahme der ITB-Abteile und die Sicherung der Zukunft des Unternehmens ist." Die ITB Group produziert Präzisionskomponenten aus verschiedenen Kunststoffen und Metall für Verwendungen in der Automobilindustrie, in der Elektronikindustrie, in der Medizintechnik, in der Konsumgüterindustrie und in weiteren Branchen. Das Unternehmen hat seine Zentrale in Boxtel in der niederländischen Provinz Nordbrabant und verfügt über weitere Fertigungsstandorte im tschechischen Kladno und in Querétaro in Mexiko. Rompa-CEO Patrick Gerard kommentierte: "Die Übernahme der ITB Group entspricht perfekt unserer Wachstumsstrategie. Durch die Verbindung unserer Stärken können wir unseren Kunden eine noch bessere Servicequalität bieten und unsere Marktanteile weiter ausbauen." Rompa produziert eine breite Palette an Kunststoffkomponenten für ähnliche Branchen wie ITB und zählt dabei vor allem Philips sowie u.a. Bosch, Procter & Gamble, Johnson Controls und Siemens zu ihren Kunden. Der Hauptsitz der Gruppe befindet sich im ebenfalls in Nordbrabant gelegenen Tilburg, hinzu kommen Standorte in Tschechien, in der Slowakei, in den USA und in China. In Kürze plant das Unternehmen zudem die Eröffnung eines neuen Spritzgießwerks im deutschen Leipheim, wo Auto- und Fahrradsitzkomponenten für Britax Römer produziert werden sollen (siehe auch plasticker-News vom 07.02.2018). Weitere Informationen: |
Rompa Group, Tilburg, Niederlande
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