| 05.08.2019, 15:53 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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In der russischen Teilrepublik Tatarstan sind in der neu eingerichteten Sonderwirtschaftszone (SWZ) OEZ AlmA im Rayon Almetyevsk mehrere Großprojekte zur Produktion und Verarbeitung von Kunststoffen geplant. Laut Angaben des tatarischen Wirtschaftsministeriums wurden dazu in der letzten Woche Absichtserklärungen mit vier Unternehmen über Investitionsvorhaben im Gesamtvolumen von über 49 Mrd. RUB (630 Mio. Euro) abgeschlossen. Dabei plant das Unternehmen Poliolefiny den Bau eines Werks zur Produktion von Polypropylen (PP), Maleik will an dem Standort Anlagen für Maleinsäureanhydrid (MSA) und Ventoks ein Werk für kohlefaserverstärkte Kunststoffe (CFK) errichten. Das vierte Projekt sieht den Bau eines Betriebs zur Produktion von Baustoffen auf der Basis von expandiertem bzw. extrudiertem Polystyrol (EPS/XPS) durch StrojServis vor. Insgesamt wird dabei mit der Schaffung von über 1.000 neuen Arbeitsplätzen gerechnet. Zu weiteren Einzelheiten dieser Projekte machte das Wirtschaftsministerium aktuell keine Angaben. In einer früheren Aussendung des Ressorts war allerdings u.a. bereits von Plänen für neue Anlagen mit Kapazitäten von 50.000 Tonnen MSA und 572.000 Tonnen PP im Jahr die Rede. Laut aktuellen Medienberichten wurden die drei Unternehmen Poliolefiny, Maleik und Ventoks erst kürzlich vom Öl- und Chemiekonzern TatNeft gegründet. TatNeft hat ihren Sitz in Almetyevsk und plant bereits seit Längerem mit weiteren Partnern an dem Standort die Entwicklung eines Gaschemie-Clusters. Quelle: nov-ost.info |
Tatarstan, Russland
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