| 07.02.2020, 11:59 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Ems-Gruppe, die weltweit in den Geschäftsbereichen Hochleistungspolymere und Spezialchemikalien tätig ist und deren Gesellschaften in der Ems-Chemie Holding AG zusammengefasst sind, meldet für 2019 einen Nettoumsatz von CHF 2.153 Mio. (Vorjahr: 2.318) und ein Betriebsergebnis von CHF 624 Mio. (620). Wie das Unternehmen mitteilt, sei es dank eines Effizienzprogramms gelungen, das Rekord-Ergebnis des Vorjahres leicht zu übertreffen, während der Umsatz konjunktur- und währungsbedingt unter Vorjahr ausfiel. Ems habe sich bereits sehr früh auf einen Konjunkturabschwung eingestellt. Schon Anfang 2018 seien umfangreiche Effizienzverbesserungsmaßnahmen ausgearbeitet und zwischenzeitlich umgesetzt worden. Zusätzlich zu den laufenden Entwicklungsprojekten habe Ems ein Beschleunigungsprogramm für zusätzliche Neugeschäfte lanciert. Mitarbeiter der Forschung, der Entwicklung und des Verkaufs hätten ihr Arbeitspensum auf freiwilliger Basis erhöht. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg auf CHF 624 Mio. (620) und liegt damit 0,6 Prozent über Vorjahr. Der betriebliche Cash Flow (EBITDA) erhöhte sich um 0,5 Prozent auf CHF 677 Mio. (673). Die EBIT-Marge erreichte 29,0 Prozent (26,8 Prozent), die EBITDA-Marge 31,4 Prozent (29,0 Prozent). Der Verkauf des Nebengeschäfts Ems-Patvag am 26. November 2019 hatte den Angaben zufolge keinen bedeutenden Einfluss auf den Geschäftsabschluss 2019 der Ems-Gruppe. Der Unternehmensbereich Ems-Services wird seit dem 1. Januar 2020 neu unter dem Geschäftsbereich "Spezialchemikalien" geführt. Für das Geschäftsjahr 2019 beabsichtigt der Verwaltungsrat, der ordentlichen Generalversammlung die Ausschüttung einer ordentlichen Dividende von CHF 15,60 (15,50) pro Aktie und zusätzlich wiederum eine außerordentliche Dividende von CHF 4,40 (4,25) pro Aktie zu beantragen. Insgesamt sollen so CHF 20,00 (19,75) pro Aktie zur Ausschüttung gelangen. Für das Geschäftsjahr 2020 rechnet Ems mit einer anhaltend schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung. Ungeklärte politische und wirtschaftliche Konflikte sowie der Coronavirus dürften weiterhin für Unsicherheiten sorgen. Aufgrund der aktuellen wirtschaftspolitischen und finanzpolitischen Ausgangslage werden keine wirksamen Stimulierungsmaßnahmen für die globale Wirtschaft erwartet. Ems kündigt an, die Strategie des Ausbaus der Spezialitäten im Hauptbereich der Hochleistungspolymere unvermindert weiter zu verfolgen. Das Betriebsergebnis (EBIT) 2020 erwartet Ems wiederum auf Vorjahreshöhe. Weitere Informationen: www.ems-group.com, www.emsgrivory.com |
EMS-Chemie Holding AG, Herrliberg und Domat/Ems, Schweiz
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