| 13.10.2020, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die Rettinger Kunststofftechnik GmbH stellt mit Wirkung zum 31. Januar 2021 ihren Geschäftsbetrieb ein. Das teilte Tobias Hirte von Schultze & Braun, Insolvenzverwalter des Herstellers von Kunststoffspritzgussteilen, den rund 60 verbliebenen Mitarbeitern gestern bei einer Belegschaftsversammlung mit. Trotz intensiver Suche fand sich demnach kein Investor für das angeschlagene Unternehmen. „Letztendlich haben sich alle Interessenten aus dem laufenden Investorenprozess zurückgezogen. Niemand sah sich in der Lage, das Unternehmen mit frischem Geld und einem sicheren Zukunftskonzept zu versorgen“, bedauert Hirte. Der Insolvenzverwalter hatte das Unternehmen nach dem Insolvenzantrag im September 2019 unter schwierigen Bedingungen bis heute fortgeführt, in der Hoffnung, eine geeignete Sanierungslösung für Rettinger zu finden. „Die Mitarbeiter haben vollen Einsatz gezeigt, gerade in den Zeiten, in denen wir auf Kurzarbeit zurückgreifen mussten. Die Geschäftspartner standen zum Unternehmen und haben das Ihre dazu beigetragen, dass wir das Unternehmen so lange wie möglich fortführen können. Dennoch bleibt nichts anderes übrig als den Geschäftsbetrieb einzustellen“, berichtet Hirte. Die Rettinger Kunststofftechnik GmbH produziert Kunststoffteile aus Thermoplasten und Mikrospritzguss-Teile. Den weit überwiegenden Teil des Umsatzes von zwölf Millionen Euro erwirtschaftet das Unternehmen mit der Automobilindustrie. Weitere Informationen: www.schultze-braun.de |
Rettinger Kunststofftechnik GmbH, Pfinztal (b. Karlsruhe)
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