| 03.02.2021, 13:36 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Insbesondere der klassische DASG 1 Trockenmittelverschluss verzeichnete im Jahr 2020 nach Anbieterangaben eine um 30 Prozent gestiegene Nachfrage - (Bilder: Sanner). Die Corona-Pandemie hat die Produktion bei Sanner umgekrempelt: Insbesondere der DASG 1 Trockenmittelverschluss verzeichnete eine um 30 Prozent gestiegene Nachfrage. Der DASG 1 gilt als der Klassiker von Sanner bei den Spiralverschlüssen und nur original mit fünf Fingern sowie den Sanner Rastnocken für die Garantiefunktion. Gerade bei solchen Standardprodukten sei eine kurze Lieferzeit ausschlaggebend. „Um diese Lieferzeit auch bei hoher Auslastung zu gewährleisten, haben wir uns bereits vor einigen Jahren entschieden, die eigene Werkzeugtechnik kontinuierlich auszubauen“, so Dr. Johannis Willem van Vliet, Geschäftsführer der Sanner Gruppe. „So können wir gerade in Zeiten von Covid-19 viel schneller und effizienter auf veränderte Kundenanfragen reagieren.“ ![]() Zu den Investitionen von Sanner in die Werkzeugtechnik gehört auch die 2020 angeschaffte Erodiermaschine. Auch abseits der Pandemie und dem gestiegenen Auftragseingang steht die räumliche und fachliche Nähe zur Produktion für Sanner im Vordergrund. So hat das Unternehmen in den vergangenen fünf Jahren nach eigenen Angaben rund zwei Millionen Euro in die Werkzeugtechnik investiert. Angeschafft wurden 2020 beispielsweise eine neue Erodiermaschine, um scharfe und präzise Innenkonturen herzustellen, sowie eine Flachschleifmaschine für die letzte Finish-Bearbeitung der Werkzeugeinsätze. Mit drei neuen Spritzgussmaschinen hat Sanner bereits 2020 Produktion und Kapazitäten im Bereich Nahrungsergänzungsmittelverpackungen erweitert. Dank des intern gut ausgestatteten Werkzeugbaus sieht sich das Unternehmen in der Lage, schnell und unkompliziert eigene Werkzeuge mit mehrstufigem Kavitätenaufbau für diese und weitere Maschinen, die im ersten Halbjahr 2021 aufgrund der gestiegenen Nachfrage folgen sollen, zu fertigen. „Unsere Kunden haben die Gewissheit, dass alle Werkzeuge ideal für die Maschinen und Produkte ausoptimiert sind“, erläutert Thomas Ergler, Leiter Werkzeugtechnik bei Sanner. „Damit gewährleisten wir eine reibungslose Produktion mit niedriger Ausschussquote bei höchster Qualität.“ „Auch in der Werkzeugtechnik halten Automatisierung und Digitalisierung zunehmend Einzug und sorgen für Einsparungen“, so Ergler. So sei die gesamte Organisation des Bereichs IT-gestützt, etwa mit dem automatischen Werkzeugausgabesystem. Darüber hinaus sollen sich beispielsweise auf dem Bearbeitungszentrum dank integrierter Fünf-Achs-Simultanbearbeitung verschiedene Geometrien schnell und präzise erstellen lassen. Unterstützung bei der Produktentwicklung Die hauseigene Werkzeugtechnik umfasst im Kern die Werkzeugbearbeitungstechnologien wie Fräsen, Drehen, Schleifen, Erodieren und Messen. Diese bieten auch effiziente Möglichkeiten, neue Werkstoffe und Technologien zu analysieren und methodisch zu entwickeln. So hat die Werkzeugtechnik die Sanner-Experten beispielsweise bei der Markteinführung von „Sanner BioBase“, einer Brausetablettenverpackung aus biobasiertem Material, unterstützt. Weitere Informationen: www.sanner-group.com |
Sanner GmbH, Bensheim
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