| 29.03.2021, 13:59 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() Dr.-Ing. Martin Facklam (l.), Leiter der IKV-Arbeitsgruppe Extrusion und Kautschuktechnik, und Clemens Wiesel, M.Sc., wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Elastomerspritzgießen, mit der von LWB-Steinl neu zur Verfügung gestellten Maschine für den Labor- und Ausbildungsbetrieb - (Bild: LWB-Steinl). Die Kooperation zwischen dem bayerischen Elastomer-Maschinenbauer LWB-Steinl und dem IKV reicht bereits mehrere Jahre zurück und wird von LWB-Steinl durch die Bereitstellung von Spritzgießmaschinen und dem notwendigen Betriebs-Know-how unterstützt. Peter Radosai, LWB-Vertriebsleiter: „Die neu bereitgestellte Maschine vom Typ VSEFE 3000/2000s P wird in erster Linie im wissenschaftlichen Versuchsbetrieb eingesetzt, der uns in Kontakt mit neuartigen Verfahrensvarianten und Einsatzmöglichkeiten bringt, die wiederum in die Maschinenentwicklung einfließen können.“ Beispielsweise verschiebt demnach der aktuell stattfindende Wandel in der Fahrzeugindustrie von den Verbrennerantrieben zu den Elektro- und Wasserstofffahrzeugen die Anforderungen an elastische Bauteile. Leichtbaupotenziale oder die Medienbeständigkeit gegen deionisiertes Wasser etc. bekommen in diesem Zusammenhang neue bzw. erhöhte Priorität. Neue Forschungsschwerpunkte Aktuell liegt der Fokus des Arbeitsgebietes Elastomerspritzgießen insbesondere auf der prozessintegrierten Detektion von Chargenschwankungen mithilfe eines neuartigen Online-Rheometers. Es eröffnet neue Möglichkeiten in der Qualitätssicherung, wie der IKV-Abteilungsleiter für die Extrusion und Kautschuktechnologie, Dr.-Ing. Martin Facklam, berichtet. Auch die verfolgte Herstellung von Medienleitungen aus rußgefüllten Kautschukmischungen wird weiter vorangetrieben. Die vom Thermoplast-Spritzgießen bekannte Projektil-Injektionstechnik (PIT) bildet die Ausgangsbasis der Forschungsarbeit. Mittlerweile sei es möglich, komplexe Hohlraumgeometrien mit integrierten Funktionselementen herzustellen. Ein wichtiges Forschungsthema ist außerdem die Verringerung des Bauteilgewichts durch eine intelligente Nutzung des Eigenschafts- und Verarbeitungsspektrums von neuartigen Elastomerwerkstoffen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der IKV-Kautschukforscher mit Industriepartnern wird Synergien - ausgehend von der Materialaufbereitung bis hin zum topologieoptimierten Bauteildesign – erschließen. Dies soll nicht zuletzt auch neue Möglichkeiten für elastomere Leichtbauanwendungen erschließen. Die in der praxisnahen Forschung flexibel einsetzbare Spritzgießmaschinentechnik von LWB Steinl ermöglicht über den wissenschaftlichen Versuchsbetrieb hinaus, dem Ingenieurnachwuchs praktische Erfahrungen zu sammeln, sowie das in der universitären Lehre erlangte theoretische Wissen zu vertiefen und an der Beantwortung aktueller Forschungsfragen mitzuwirken. Weitere Informationen: www.lwb-steinl.com, www.ikv-aachen.de |
LWB-Steinl GmbH & Co KG, Altdorf
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