| 29.03.2021, 14:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Mit Schwung sind die Hersteller von Hochdrucklaminat (HPL) in das Jahr 2021 gestartet. Nach einem schwierigen Jahr 2020 haben sie schnell wieder in die Spur gefunden. Nachdem der Messe- und Ladenbau im vergangenen Jahr deutlich an Fahrt verloren hat, ist HPL umso mehr bei Anwendungen gefragt, wo es besonders auf die hygienischen Eigenschaften der Oberflächen ankommt, wie beispielsweise in medizinischen und klinischen Bereichen. Sorge bereitet den Herstellern allerdings der Blick auf die Rohstoffversorgung - hier insbesondere bei den chemischen Vorprodukten für die Harzherstellung sowie bei Dekorpapieren. „Die angespannte Rohstoffversorgung ist damit nicht nur im Bereich der thermoplastischen Kunststoffe ein Thema, sondern auch bei den Duroplasten angekommen“, hebt Ralf Olsen hervor, Hauptgeschäftsführer des pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V., zu der die Fachgruppe proHPL gehört. Die Absage der physischen Weltleitmesse interzum in Köln wird von der Fachgruppe sehr bedauert. Sicherheit und Schutz von Besuchern und Ausstellern gilt als oberstes Gebot, dennoch wird der Marktplatz interzum in diesem Jahr fehlen. Auch weil in diesem Jahr, neben der Erlebniswelt HPL (HPL Gallery), die neuen Sprachversionen des HPL Kompendiums sowie die HPL Academy mit ihrem Programm vorgestellt werden sollten. Hochdrucklaminat (HPL) gemäß EN 438 wird seit vielen Jahrzehnten im Bau- und Möbelbereich verwendet. Die Europäische Norm EN 438 definiert Material, Anforderungen und Eigenschaften von HPL. HPL ist ein duroplastischer Verbundwerkstoff auf der Basis von Harzen und Papieren und verfügt über eine extrem robuste, widerstandsfähige, moderne und sehr dekorative Oberfläche. Die Fachgruppe proHPL wurde 1962 als Zusammenschluss von Herstellern von HPL und deren Repräsentanten im Gebiet DACH gegründet. Der Verband hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch professionelle Arbeit in den Bereichen Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Technik, Ökologie und Ressourcenverwendung das Ansehen von HPL nachhaltig zu steigern. proHPL ist eine Fachgruppe des pro-K Industrieverbandes Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V. Weitere Informationen: www.pro-hpl.org, www.pro-kunststoff.de |
pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V., proHPL – Fachgruppe Dekorative Schichtstoffplatten, Frankfurt
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