| 01.04.2021, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der US-Chemiekonzern Celanese plant den weiteren Ausbau der Produktion von ultrahochmolekularem Polyethylen (UHMW-PE) in Europa. Laut Pressemitteilung soll an einem noch festzulegenden europäischen Standort eine neue Anlage mit einer Jahreskapazität von 34.000 Tonnen UHMW-PE der Marke GUR errichtet werden. Für die Ansiedlung werden sowohl bestehende Produktionsstätten des Konzerns als auch Greenfield-Standorte geprüft. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für 2024 vorgesehen. Zur Höhe der erforderlichen Investitionen machte der Konzern noch keine Angaben. Hintergrund des Projekts ist die steigende Nachfrage nach GUR-Materialien für Separatoren in Lithium-Ionen-Akkumulatoren aufgrund der steigenden Produktion von Elektrofahrzeugen. Celanese rechnet hier bis 2025 mit einem jährlichen Zuwachs um mehr als 25 Prozent. Tom Kelly, Chef der Celanese-Sparte Engineered Materials, erklärte dazu: "Wir sehen, dass Hersteller von Separatoren und Batterien in Europa investieren und nach lokalen Zulieferern suchen. Laut aktuellen Prognosen wird die Nachfrage nach UHMWE-PE in diesem Bereich in Europa größer sein als in Asien, und Celanese ist als weltweit führender Hersteller von GUR-Materialien gut aufgestellt, um diesen Bedarf zu decken." Celanese hatte erst Ende vergangenen Jahres die Erweiterung der GUR-Kapazitäten am Standort Bishop im US-Bundesstaat Texas um 15.000 Tonnen auf insgesamt 53.000 Tonnen im Jahr angekündigt (siehe auch plasticker-News vom 02.11.2020). Bereits abgeschlossen ist der Ausbau der GUR-Kapazitäten am Konzernstandort im chinesischen Nanjing. Darüber hinaus produziert Celanese auch UHMW-PE im deutschen Oberhausen. Der börsennotierte Celanese-Konzern hat seine Zentrale im texanischen Dallas und erwirtschaftete mit weltweit etwa 7.700 Mitarbeitern im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von rund 5,7 Mrd. USD. Weitere Informationen: www.celanese.com |
Celanese Corporation, Dallas, Texas, USA
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