| 30.06.2021, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der polnische Öl- und Petrochemiekonzern PKN Orlen hat die südkoreanische Hyundai Engineering und die spanische Técnicas Reunidas mit der Projektierung und Errichtung der neuen Anlagen im Rahmen des Projekts Olefin III am Standort Płock beauftragt. Laut Pressemitteilung von Orlen wurde in der vergangenen Woche die entsprechende EPCC-Vereinbarung (engineering, procurement, construction, commissioning) unterzeichnet. Das Projekt Olefin III sieht vor allem die Errichtung eines neuen Steamcrackers mit Kapazitäten für die Gewinnung von insgesamt 740.000 Tonnen Olefinen im Jahr vor. Darüber hinaus sollen veraltete Olefin-Anlagen mit einer Jahreskapazität von 340.000 Tonnen stillgelegt und bestehende Olefin-Kapazitäten für weitere 300.000 Jahrestonnen umfassend modernisiert werden. Außerdem werden fünf zusätzliche Produktionsanlagen, u.a. für Ethylenoxid und Glykol, errichtet. Wie Orlen bereits Ende Mai nach einer entsprechenden Entscheidung des Aufsichtsrats mitteilte, sollen insgesamt rund 13,5 Mrd. PLN (3 Mrd. Euro) in das Projekt Olefin III investiert werden. Zum genauen Wert der EPCC-Vereinbarung machte der polnische Konzern keine Angaben, Técnicas Reunidas bezifferte das voraussichtliche Auftragsvolumen in einer früheren Aussendung jedoch mit etwa 900 Mio. Euro. Die Fertigstellung der Anlagen wird von Orlen für 2024 angekündigt, die vollständige Inbetriebnahme soll Anfang 2025 abgeschlossen werden. Gerechnet wird mit etwa 380 neuen Arbeitsplätzen am Standort Płock. Laut PKN Orlen handelt es sich bei Olefin III um das größte Investitionsvorhaben in der petrochemischen Industrie in Europa seit 20 Jahren. Weitere Informationen: Quelle: nov-ost.info |
PKN Orlen, Polen
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