| 30.08.2007 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Ostwestfalen-Lippe zählt zu den führenden Kunststoffregionen in Deutschland und hat sich in jüngster Zeit hervorragend entwickelt: Allein die Kunststoff verarbeitende Industrie hat über 15.000 Beschäftigte und gehört damit zu den größten Branchen in der Region. Das wurde beim ersten Branchentreff des Netzwerkes „Kunststoffe in OWL“ (www.kunststoffe-in-owl.de) am 28.8.2007 im MARTa Herford deutlich. Mehr als 130 Unternehmensvertreter kamen nach Herford, um sich bei einem Vortrags- und Ausstellungsprogramm über aktuelle Trends und Herausforderungen der Kunststoffbranche zu informieren und zu diskutieren. Starkes Wachstum der Gummi- und Kunststoffbranche in Ostwestfalen-Lippe Die Gummi- und Kunststoffbranche in Ostwestfalen-Lippe hat im ersten Halbjahr 2007 exakt 17 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum umgesetzt und 1,2 Mrd. Euro erwirtschaftet. Die Zahl der Beschäftigten wuchs um gut acht Prozent. Nicht überraschend ist auch der hohe Zuwachs beim Export: Die Auslandsumsätze sind von Januar bis Juni 2007 gegenüber 2006 um 22 Prozent auf 370 Mio. Euro gestiegen. Dies erläuterte Dirk-Walter Frommholz, Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld auf dem Branchentreffen. „Erfasst wird von diesen Zahlen nur die direkte Kunststoffbranche. Die vielen Unternehmen, deren Kernkompetenz beispielsweise bei der Elektrotechnik liegt, die aber auch Kunststoff verarbeiten, sind davon nicht einmal erfasst“, betonte Frommholz. Im Automobilbereich, im Möbelbereich oder beispielsweise in der Elektroindustrie fänden Kunststoffe ihre vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten. „Für eine Branche mit so heterogenen Anwendungsmöglichkeiten ist eine Vernetzung ein richtiger Schritt“, so Frommholz. Dr. Andreas Hettich, Geschäftsführer der Hettich Holding GmbH & Co. oHG aus Kirchlengern, erläuterte während des Branchentreffs, dass es allein im Kreis Herford zirka 200 Unternehmen mit über 3000 Beschäftigten gebe, die in der Kunststoffbranche tätig seien. Dr. Hettich: „Eine gezielte Zusammenarbeit ist bisher eher zufällig und findet nur in Einzelfällen statt. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, weitere Kooperationen anzustoßen und die Unternehmen in einem entsprechenden Branchennetzwerk zusammen zu führen.“ Förderprogramm und Wettbewerb Chemie und Kunststoff CheK.NRW 2007 Großes Interesse fand auch die Vorstellung des Förderprogramms und Wettbewerbs Chemie und Kunststoff CheK.NRW 2007, der Mitte August gestartet wurde. Die Eckpunkte des Wettbewerbs und die Teilnahmebedingungen wurden von Dr. Bärbel Naserer, Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen skizziert. Zahlreiche Interessenten aus Wirtschaft und Forschung nutzten während der Veranstaltung auch die Gelegenheit, sich am Stand von kunststoffland NRW e.V. (www.kunststoffland-nrw.de) über den Wettbewerb zu informieren. kunststoffland NRW e.V. war maßgeblich an der Gestaltung des Förderprogramms und des Wettbewerbs beteiligt. Über „Kunststoffe in OWL“ Die Initiative „Kunststoffe in OWL“ wurde vor zwei Jahren vom Institut für Kunststofftechnik (KTP) an der Universität Paderborn, den beiden Industrie- und Handelskammern in Ostwestfalen und Lippe sowie der Wirtschaftsförderung der Stadt Paderborn ins Leben gerufen. Darüber hinaus ist die „Initiative Wirtschaftsstandort Kreis Herford e. V.“ beigetreten. Mit Unternehmensbesuchen und Fachveranstaltungen hat sich das Netzwerk mittlerweile etabliert. Unterstützt wurde das 1. Branchentreffen Kunststoffe in OWL von Kunststoffland NRW e.V. und PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG, Weidmüller GmbH & Co. KG aus Detmold, Bayer MaterialScience AG, VDI Teutoburger Bezirksverein Bielefeld sowie dem Verein zur Förderung der Kunststofftechnologie aus Paderborn. |
Kunststoffe in OWL, Universität Paderborn, Paderborn
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