| 19.10.2021, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der zur japanischen Mitsubishi Chemical gehörende PET-Folienhersteller Mitsubishi Polyester Film (MPF) baut seine Produktionskapazitäten in Deutschland aus. Laut Pressemitteilung ist am Standort Wiesbaden die Errichtung einer neuen Anlage für Polyesterfolien geplant. Der Komplex wird über eine Jahreskapazität von 27.000 Tonnen verfügen und soll bis Ende 2024 fertig gestellt werden. Medienberichten zufolge handelt es sich dabei um eine neue Anlage für die Herstellung von biaxial orientierter Polyesterfolie (BoPET-Folie). Nach eigenen Angaben investiert Mitsubishi Chemical rund 110 Mio. EUR in das Projekt. Mit der Investition in Wiesbaden reagiert der Konzern auf den weiteren Anstieg der Nachfrage nach Polyesterfolien. Allein der europäische Markt wächst der aktuellen Aussendung zufolge dabei um jährlich etwa 5%. Der japanische Konzern produziert Polyesterfolien an fünf Standorten in Japan, China, Indonesien, den USA und Deutschland und gehört damit weltweit zu den größten Branchenunternehmen. Zuletzt wurde 2018 eine neue Anlage am Standort Greer im US-Bundesstaat South Carolina in Betrieb genommen, eine weitere neue Polyesterfolienanlage wird derzeit im indonesischen Jakarta errichtet (siehe plasticker vom 19.09.2019). Die deutsche Konzerntochter MPF verfügt in Wiesbaden bislang über Kapazitäten für 50.000 Tonnen Polyesterfolie, produziert werden u.a. Folien der Marke Hostophan für Anwendungen in der Automobilindustrie und im Medizinbereich. MPF beschäftigt rund 560 Mitarbeiter und setzte 2020 etwa 154 Mio. EUR um. Weitere Informationen: |
Mitsubishi Chemical Corporation, Tokio, Japan
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