| 14.11.2022, 13:30 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
|
|
Die international tätige Rampf-Gruppe hat im vergangenen Geschäftsjahr 2021/22 eine konsolidierte Gesamtleistung in Höhe von 198,6 Mio. Euro erwirtschaftet - ein Rekordwert sowie ein Zuwachs von über 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, belasten allerdings stark gestiegene Rohstoff-, Material-, Energie- und Transportkosten das Ergebnis. "Die Gesamtleistung unserer operativen Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021/22 kann sich trotz der zahlreichen Unwägbarkeiten durchaus sehen lassen. Wir freuen uns, dass so viele Kunden weltweit auf unsere Produkte und Lösungen rund um Reaktionsharze, Maschinensysteme und den Composite-Leichtbau setzen", resümiert Michael Rampf, Geschäftsführender Gesellschafter der Rampf-Gruppe. "Allerdings haben die stark gestiegenen Rohstoff-, Material-, Energie- und Transportkosten unser Ergebnis stark belastet. Zudem beliefern wir aufgrund des Angriffskriegs auf die Ukraine weder Russland noch Belarus; diese Märkte tragen nicht unerheblich zu unserer Gesamtleistung bei." Die Unternehmen der Rampf-Gruppe sind in nahezu allen Geschäftsbereichen sowohl in Deutschland als auch an den internationalen Standorten in den USA, Kanada, China, Japan und Südkorea stark gewachsen. Am Hauptsitz in Grafenberg wurden die Kapazitäten für die Produktion von Gießharzsystemen maßgeblich erweitert. In den USA wurde am Hauptsitz in Wixom, Michigan, ein drittes Gebäude in Betrieb genommen, während in China das eigene Fertigungswerk nach einigen coronabedingten Verzögerungen mittlerweile vollständig bezogen ist. Auch in das aktuelle Geschäftsjahr 2022/23 ist die Rampf-Gruppe laut Michael Rampf gut gestartet: "Im ersten Quartal ist die Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als zwölf Prozent gewachsen, der Auftragsbestand lag zum Quartalsende am 30. September auf Rekordniveau. Allerdings gehen wir in der zweiten Jahreshälfte von einem geringeren Auftrags- und Umsatzniveau aus." Abgesehen von externen Faktoren, die man nicht beeinflussen könne, blicke man optimistisch in die Zukunft, so Matthias Rampf, ebenfalls Geschäftsführender Gesellschafter der Rampf-Gruppe: "Wir profitieren vor allem von den weltweit steigenden Nachhaltigkeitsansprüchen. Hier sind wir sowohl im Bereich Polyurethan- und PET-Recycling, beim Einsatz nachwachsender Rohstoffe in unseren Produkten als auch bei der Reduzierung von CO2-Emissionen im Maschinenbau marktführend. Letztere werden auch reduziert, indem wir Energie nachhaltig beschaffen und intelligent nutzen: An unseren deutschen Standorten in Bessenbach, Grafenberg, Pirmasens und Wangen wird seit 2022 ausschließlich Ökostrom aus erneuerbaren Energien bezogen. Und im Rahmen des Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 werden der Energieverbrauch laufend analysiert und Energieeinsparpotenziale konsequent umgesetzt." Große Nachfrage nach Fachkräften Aktuell hat die Rampf-Gruppe 855 Mitarbeitende, davon 633 in Deutschland und 222 an ihren internationalen Standorten. Die Nachfrage nach zusätzlichen Arbeitskräften sei weiterhin hoch. "Während unsere chemischen Unternehmen vor allem Chemikanten, Chemielaboranten und Anwendungstechniker suchen, benötigen unsere Engineering-Unternehmen weitere Mechaniker, Mechatroniker, Roboterprogrammierer und Konstrukteure sowie Mitarbeiter für die Bereiche Montage, Logistik und Qualitätswesen. Ebenso besteht große Nachfrage im IT-Bereich, auch deshalb, weil wir unsere Digitalisierungsstrategie weiterhin mit Nachdruck vorantreiben", erläutert Frank Fischer, Director of Human Resources & Legal bei Rampf Holding. In das Ausbildungsjahr 2022 sind 16 Auszubildende gestartet, insgesamt absolvieren zurzeit 39 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung in den deutschen Rampf-Unternehmen. Weitere Informationen: www.rampf-gruppe.de |
Rampf Holding GmbH & Co. KG, Grafenberg
» insgesamt 72 News über "Rampf" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Klöckner Pentaplast: Michael Zacka neuer Interims-CEO
Celanese: Preiserhöhungen für technische Kunststoffe
Austrotherm: Maximilian Schmid und Christoph Pröbstl übernehmen Geschäftsführung in Österreich
Leuna-Polyamid: Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt
Haitian: Produktionsstandort in Serbien stärkt Fertigung für Europa und die MEA-Region
Meist gelesen, 10 Tage
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Haitian: Produktionsstandort in Serbien stärkt Fertigung für Europa und die MEA-Region
Leuna-Polyamid: Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt
Sunset Folien: Produktionsverlagerung nach Jülich mit Ausbauplänen für Folienfertigung
Wittmann: Automatische Sackentleerstation für die Granulatversorgung im Spritzgießbetrieb
Pos Tuning: Investitionen in Recyclingtechnik senken Primärkunststoffverbrauch
Meist gelesen, 30 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
EU-Kommission: Hinweise auf Kartelle im Kunstrasenrecycling
Gardena: Aufgabe der Erweiterungspläne für Werk Heuchlingen
Manueller Spritzguss - Udo Eckloff: Praxisnaher Ansatz für Entwicklung, Prototyping und Ausbildung
Haitian: Produktionsstandort in Serbien stärkt Fertigung für Europa und die MEA-Region
Meist gelesen, 90 Tage
Domo: Leunaer Werk durch Übernahme gesichert - Künftige Firmierung unter Leuna-Polyamid GmbH
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
ASS Maschinenbau: Dr. Andreas Külschbach neuer Geschäftsführer
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
BASF: Neuen Verbundstandort in Zhanjiang offiziell in Betrieb genommen
KraussMaffei Extrusion: Recyclinglösungen für mechanische und chemische Verfahren
Evosys: Vertriebspartnerschaft mit Schaeffler für Medizintechniklösungen im Osten der USA
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| IKT: Lehrbuch „Kunststofftechnik – Einführung und Grundlagen“ in neuer Auflage
|