| 09.06.2023, 11:39 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Ceresana hat den Weltmarkt für den meistverkauften Dämmstoff untersucht: den Schaumstoff EPS, der unter Markennamen wie Styropor oder Airpop gehandelt wird. Nach der neusten, bereits fünften Ausgabe der Marktstudie "Expandierbares Polystyrol" wurden im Jahr 2022 weltweit insgesamt rund 7,2 Millionen Tonnen EPS verbraucht - eine halbe Million Tonnen mehr als noch vor fünf Jahren. In Europa sind Immobilien immer noch für mehr als ein Drittel des End-Energieverbrauchs und der Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Bessere Gebäudedämmung ist deshalb ein Hauptziel des "European Green Deal". Im Jahr 2020 hat die EU-Kommission eine Strategie für eine "Renovierungswelle" veröffentlicht: Bis 2030 sollen die EU-Staaten jährlich rund 200 Milliarden Euro in die energetische Modernisierung von Wohnhäusern und öffentlichen Gebäuden investieren. Trotz Brexit orientiert sich auch Großbritannien an den europäischen Vorschriften für die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden. Von diesen Initiativen profitieren besonders die Hersteller und Verarbeiter von Expandierbarem Polystyrol. Bislang seien die Anstrengungen allerdings regional unterschiedlich: In Italien würden die EU-Ziele mit dem derzeitigen Renovierungstempo demnach erst in 3.800 Jahren erreicht werden. EPS ist ein leichter, fester und fast beliebig formbarer Schaumstoff. Das vielseitige Material besteht vor allem aus Luft und dem aufgeschäumten Kunststoff Polystyrol, dazu kommen Flammschutzmittel und andere Additive, zum Beispiel Grafit. Bau-Produkte sind mit rund 53% des weltweiten Verbrauchs die Hauptanwendung für EPS: Die Bauindustrie setzt den kostengünstigen Dämmstoff vor allem zur Isolation von Wärme, Kälte oder auch Schall ein - beim Wohnungsneubau ebenso wie bei der Sanierung von Altbauten. Alternativen zu EPS sind dabei Glas- und Steinwolle, zunehmend aber auch Dämmstoffe auf der Basis von nachwachsenden Rohstoffen. Besonders in den Ländern Asien-Pazifiks und Amerikas wird EPS nicht nur für Dämmzwecke, sondern in großem Umfang auch für Verpackungen eingesetzt, zum Beispiel für Getränkebecher, Fisch-Boxen oder den Transport von Elektronikprodukten. Weltweit entfallen auf Verpackungen über 41 % der EPS-Nachfrage. Vor allem in Schwellen- und Entwicklungsländern steigt der Pro-Kopf-Verbrauch von Verpackungen aus EPS. Insgesamt wird am meisten EPS in der Region Asien-Pazifik verbraucht: im Jahr 2022 rund 57 % des globalen EPS-Konsums. Kapitel 1 der Studie betrachtet den Weltmarkt für Expandierbares Polystyrol: Für die Regionen West- und Osteuropa, Nordamerika, Südamerika, Asien-Pazifik, Mittlerer Osten und Afrika werden EPS-Produktions- und Verbrauchsvolumina sowie Import, Export und der generierte Umsatz angegeben. Dazu werden Prognosen bis zum Jahr 2032 geliefert. In Kapitel 2 werden die EPS-Marktdaten der wichtigsten 25 Länder analysiert, das heißt jeweils die länderspezifische Produktions- und Nachfragemenge, Import- und Exportzahlen sowie die Höhe des Umsatzes. Die Nachfrage nach EPS wird zudem für die verschiedenen Anwendungsgebiete aufgeschlüsselt: Verpackung, Bauwirtschaft, Industrie sowie sonstige Anwendungen. Kapitel 3 ist ein Verzeichnis: Unternehmensprofile der bedeutendsten EPS-Hersteller, gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Produktionskapazitäten und Kurzprofil. Ausführliche Profile werden von 46 Herstellern geliefert, wie zum Beispiel Alpek S.A.B. de C.V., BASF SE, Epsilyte Holdings, Loyal Chemical Industrial Corp., Ming Dih Group Corp., SIBUR Holding PAO, Sunpor Kunststoff GmbH, Supreme Petrochem Ltd. (SPL), Synthos S.A. und Wuxi Xingda Group. Weitere Informationen: ceresana.com/produkt/marktstudie-expandierbares-polystyrol-eps |
Ceresana Research, Konstanz
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