| 07.11.2007 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Der Bayer-Konzern (www.bayer.de) hat seine erfreuliche Umsatz- und Ergebnisentwicklung im 3. Quartal 2007 fortgesetzt. Dazu trugen alle drei Teilkonzerne bei. "Dieser Geschäftsverlauf hat unsere Zuversicht für ein weiteres sehr erfolgreiches Jahr gefestigt: 2007 soll ein neues Rekordjahr werden", sagte Vorstandsvorsitzender Werner Wenning am Dienstag auf der Herbst-Pressekonferenz in Leverkusen. Der Konzernumsatz stieg im 3. Quartal um 4,5 Prozent auf 7,793 (Vorjahr: 7,459) Milliarden Euro. Währungs- und portfoliobereinigt entspricht dies einem Zuwachs um 7,0 Prozent. Trotz ungünstiger Entwicklung der Wechselkurse und hoher Rohstoffkosten erhöhte sich das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 6,9 Prozent auf 1,559 (1,459) Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen stieg um 23,9 Prozent auf 953 (769) Millionen Euro. "Damit ist es uns einmal mehr gelungen, einen sehr positiven Trend fortzuschreiben", betonte Wenning. So habe Bayer seit Anfang 2003 in nunmehr 19 Quartalen in Folge das bereinigte EBIT des jeweiligen Vorjahresquartals übertroffen. Bayer MaterialScience erzielt höhere Preise und Absatzmengen Bei Bayer MaterialScience (www.bayermaterialscience.de) erhöhte sich der Umsatz im 3. Vierteljahr um 1,1 Prozent auf 2,625 Milliarden Euro. Bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte entspricht das einem Plus von 3,5 Prozent. Hierzu trugen insbesondere Preiserhöhungen in nahezu allen Regionen sowie eine leichte Steigerung der Absatzmengen bei. Maßgeblich war dabei die anhaltende Mengenausweitung in Asien und Lateinamerika. Im Segment Materials kletterte der Umsatz währungs- und portfoliobereinigt um 5,8 Prozent auf 767 Millionen Euro. Hier gelang es, die Absatzmengen und Verkaufspreise der beiden Business Units Polycarbonates und Thermoplastic Polyurethanes leicht zu erhöhen. Das Segment Systems erzielte einen währungs- und portfoliobereinigten Umsatzanstieg von 2,6 Prozent auf 1,858 Milliarden Euro, der im Wesentlichen auf Preissteigerungen beruhte. Dazu trugen die Business Unit Coatings, Adhesives, Sealants sowie das Geschäft mit Inorganic Basic Chemicals bei. Dagegen blieb die Business Unit Polyurethanes währungs- und portfoliobereinigt auf Vorjahresniveau. Das bereinigte EBITDA des Teilkonzerns stieg im 3. Quartal um 10,5 Prozent auf 421 Millionen Euro. "Damit gelang es uns erstmals in diesem Geschäftsjahr, das entsprechende Quartalsergebnis des Vorjahres zu übertreffen", sagte Wenning. Gestiegene Rohstoff- und Energiekosten hätten insbesondere durch höhere Verkaufspreise kompensiert werden können. Für das MaterialScience-Geschäft sieht das Unternehmen im 4. Quartal keine signifikante Änderung des wirtschaftlichen Umfeldes und geht unverändert von einem guten, wertschaffenden Ertragsniveau aus. Aufgrund der üblichen saisonalen Abschwächung der Geschäftsaktivität zum Jahresende erwartet Bayer MaterialScience für das 4. Quartal ein bereinigtes EBITDA unter dem Niveau des 3. Quartals, jedoch über dem des Vorjahresquartals. Weitere Kostenstrukturmaßnahmen bei Bayer MaterialScience Bayer MaterialScience strebt in seinem Wettbewerbsumfeld die führende Position bei Technologie und Profitabilität an. "Bereits heute bilden unsere Prozess- und Produktinnovationen sowie die World-Scale-Produktionsanlagen eine hervorragende Ausgangsposition", sagte Wenning. Zur nachhaltigen Stärkung der Ertragskraft habe das Unternehmen weitere Kostenstrukturmaßnahmen initiiert. Sie sollen dazu beitragen, bis Ende 2009 ein Einsparvolumen in Höhe von 300 Millionen Euro jährlich zu realisieren. Dazu sollen im Bereich des Betriebs und der Wartung von Produktionsanlagen weltweit weitere Prozess- und Kostenoptimierungen umgesetzt werden. Eine signifikante Senkung der Kosten plant Bayer MaterialScience auch in der Verwaltung sowie in Marketing und Vertrieb. Zur Realisierung dieser Einsparungen werden insgesamt Sonderbelastungen zwischen 150 Millionen und 200 Millionen Euro bis einschließlich 2009 erwartet. Bayer MaterialScience geht davon aus, dass ein im Zuge dieser Maßnahmen notwendiger Stellenabbau sozialverträglich und durch normale Fluktuation erreicht werden kann. |
Bayer AG, Leverkusen
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