| 09.11.2007 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Importe ziehen an / Gute Chancen für deutsche Verarbeitungsmaschinen Mit der Entwicklung des Jahres 2007 setzt die Kunststoff- und Kautschukindustrie in Israel einen seit Jahren anhaltenden Aufwärtstrend fort. Der Ausstoß der Branche wird 2007 real um rund 49% über dem Niveau von 2000 liegen. Damit gehört der Sektor zu den führenden Wachstumsträgern des verarbeitenden Gewerbes. Auch die Beschaffung von Ausgangsprodukten sowie die Investitionen der Branche in Maschinen und Ausrüstungen legen zu. (Kontaktanschrift) Nach Angaben des Fachverbandes der Kunststoff- und Kautschukindustrie (Israeli Association of Plastics and Rubber Manufacturers) lag der Umsatz der Branche in den Monaten Januar bis September 2007 bei 2,9 Mrd. US$. Gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres entsprach dies einer Steigerung um 7,8%. Dabei expandierte das Auslandsgeschäft mit einer Zunahme um 12,6% auf 1,6 Mrd. US$ stark, während der Binnenmarktumsatz - ebenfalls in Dollarwerten gerechnet - lediglich um 2,4% über dem Vorjahresstand lag. Die Exportquote der Branche erreichte 55,7%. Die Produktionssteigerungen drücken sich auch in einer steigenden Nachfrage nach Ausgangsprodukten aus. Nach Gewicht nahm der Rohstoffverbrauch der Kunststoff- und Kautschukindustrie in den ersten neun Monaten des Jahres um 5,6% auf 760.000 t zu. Wie aus der amtlichen Außenhandelsstatistik hervorgeht, legte die Einfuhr von Kunststoffen in primärer Form in den ersten neun Monaten des Jahres 2007 um 13,0% zu, nach einem Plus von 22,5% im gesamten Jahr 2006. Die Importexpansion bietet auch deutschen Anbietern Chancen. Allerdings gilt es, sich gegen starke Konkurrenz, zunehmend auch aus Fernost, durchzusetzen. Der deutsche Anteil am Gesamtimport von Kunststoffen in primärer Form lag 2006 bei 8,5% - ein Rückgang gegenüber von 9,2%. In absoluten Dollarwerten aber nahmen die Bezüge aus der Bundesrepublik um 14,0% auf 101 Mio. US$ zu. Nach Angaben des Fachverbandes erhöhten sich die Investitionen der Kunststoff- und Kautschukhersteller in importierte Maschinen und Ausrüstungen in den ersten neun Monaten 2007 um 14,5%. Wie aus der Amtsstatistik hervorgeht, hatten die Investitionen der Branche in ausländische Maschinen und Ausrüstungen im Jahre 2006 bei 178 Mio. US$ gelegen.Die Einfuhr von Kunststoffverarbeitungsmaschinen erreichte im Jahre im Jahre 2006 einen Höchststand von 92,1 Mio. US$, ein Plus von 56,4% gegenüber dem Vorjahr. Mit einem Importmarkteinteil von 26,4% war Deutschland 2006 das wichtigste Lieferland von Kunststoffverarbeitungsmaschinen. Gegenüber dem Vorjahr nahm die Einfuhr aus der Bundesrepublik um 55,7% zu. Die deutschen Lieferanten konnten ihre Marktposition verteidigen. Kontaktanschrift: Israeli Association of Plastics and Rubber Manufacturers Ha-Mered St. 29, Tel-Aviv 68125, Israel Tel.: 00972/3/519 88 49, Fax: -519 87 17 meirb@industry.org.il, www.industry.org.il Weiterführende Informationen |
bfai Bundesagentur für Außenwirtschaft, Köln
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