| 27.10.2023, 14:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Carbios gibt bekannt, dass das Unternehmen die Baugenehmigung und die Betriebserlaubnis für die weltweit erste PET-Biorecyclinganlage erhalten habe, so dass der Bau beginnen könne. Die Anlage soll in Longlaville in der Region Grand-Est, Frankreich, auf einem 13,7 Hektar großen Gelände errichtet werden, das an die bestehende PET-Produktionsanlage von Indorama Ventures, einem strategischen Partner, angrenzt. Die Fläche biete die Möglichkeit, die Kapazität der Anlage zu verdoppeln. Die Anlage, deren Inbetriebnahme für 2025 geplant ist, soll eine enzymatische Recyclinglösung für PET-Abfälle im industriellen Maßstab und damit einen alternativen Rohstoff zu neuen Monomeren auf fossiler Basis bieten. Geplant ist eine Verarbeitungskapazität von 50.000 Tonnen PET-Abfall pro Jahr haben. Laut Carbios handelt es sich hauptsächlich um Abfälle, die mechanisch nicht recycelt werden können. 150 direkte und indirekte Arbeitsplätze sollen durch den Betrieb der Anlage in der Region geschaffen werden. Carbios und Indorama Ventures wollen zusammenarbeiten, um die Versorgung der Anlage in Longlaville mit Rohstoffen sicherzustellen. Die Anlage befinde sich in einem geografischen Gebiet, in dem das Versorgungspotenzial im Jahr 2023 400.000 Tonnen und im Jahr 2030 bei verbesserter getrennter Sammlung bis zu 500.000 Tonnen erreichen könne. Carbios habe sich bereits eine erste Lieferquelle gesichert, indem es einen Teil der "Citeo"-Ausschreibung für das Biorecycling von mehrschichtigen Lebensmittelschalen gewonnen habe. Das Konsortium, das sich aus Carbios, Wellman und Valorplast zusammensetzt, sei ausgewählt worden, 30 Prozent der von "Citeo" angebotenen Tonnage zu verarbeiten. Carbios will den Anteil der mehrschichtigen Lebensmittelschalen ab 2025 in seinem Werk in Longlaville verarbeiten. Finanzierung der Anlage Im Juli 2023 habe Carbios eine Kapitalerhöhung in Höhe von rund 141 Millionen Euro abgeschlossen. Dieser Betrag sei hauptsächlich für die Finanzierung des Baus der Anlage bestimmt, deren Gesamtinvestitionen auf rund 230 Mio. Euro geschätzt werden. Der Teil der Investition, der nicht durch die Erlöse aus der Kapitalerhöhung vom Juli 2023 finanziert wird, soll durch Indorama Ventures, das für dieses Projekt rund 110 Mio. Euro aufbringen will, durch staatliche Subventionen in Höhe von 30 Mio. Euro und 12,5 Mio. Euro von der Region Grand-Est sowie durch einen Teil der verfügbaren Barmittel der Carbios-Gruppe, die sich zum 30. Juni 2023 auf 78 Mio. Euro beliefen, gedeckt werden. Weitere Informationen: www.carbios.com, www.indoramaventures.com |
Carbios, Clermont-Ferrand, Frankreich
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