| 08.01.2024, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die deutsche APK plant im neuen Jahr den Beginn der Bauarbeiten an der zweiten Anlage für das Recycling von Kunststoffabfällen mit dem vom Unternehmen selbst entwickelten Verfahren "Newcycling". Darüber informierte das Unternehmen kürzlich in einer Pressemitteilung, nachdem das Projekt in den vergangenen Monaten vom TÜV Rheinland in den Bereichen Qualitäts-, Umwelt- und Energiemanagement nach den entsprechenden ISO-Normen zertifiziert worden war. Darüber hinaus konnten bereits erste Lieferverträge für Rezyklate aus dem neuen Werk abgeschlossen werden. Schon Anfang letzten Jahres hatte APK mit dem Chemiekonzern LyondellBasell (LYB) und der Investmentgesellschaft Kirkbi potente Investoren für den Bau des zweiten Newcycling-Werks gewonnen (siehe auch plasticker-News vom 08.02.2023). Insgesamt sollen rund 130 Mio. Euro für das Projekt bereitstehen. Zudem wurde im März das Engineering-Unternehmen Afry mit der Vor- und Entwurfsplanung der Anlage beauftragt (siehe auch plasticker-News vom 27.03.2023). In der neuen Anlage sollen aus gemischten Kunststoffabfällen mit dem lösungsmittelbasierten "Newcycling"-Verfahren vor allem hochwertige LDPE-Rezyklate für den Bedarf der Verpackungsmittelindustrie und der Automobilindustrie gewonnen werden. Zum Standort und zu den geplanten Kapazitäten wurden indes noch keine konkreten Angaben gemacht. Allerdings kündigte der Chief Technology Officer (CTO) von APK, Robert Marx, in der aktuellen Aussendung entsprechende Informationen für Anfang des neuen Jahres an. Früheren Meldungen zufolge soll APK einen Komplex mit Kapazitäten für das Recycling von etwa 40.000 Tonnen Kunststoffabfall im Jahr planen. Die im Jahr 2008 gegründete APK betreibt an ihrem Stammsitz in Merseburg einen Kunststoffrecyclingkomplex mit Input-Kapazitäten von jährlich 12.000 Tonnen in konventionellen Recyclingverfahren und 8.000 Tonnen im neu entwickelten "Newcycling"-Verfahren. Produziert werden dabei LDPE-Granulate der Marke "Mersalen" und Polyamid-Granulate der Marke "Mersamid". Zudem betreibt das Unternehmen seit 2022 an einem früheren Forschungs- und Entwicklungsstandort von Clariant in Frankfurt-Höchst das "Newcycling Competence Center" für die Weiterentwicklung der unternehmenseigenen Recyclingtechnologie. Weitere Informationen: www.apk.group |
APK AG, Merseburg
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