| 17.06.2024, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das zur lettischen Recyclinggruppe Eco Baltia gehörende Unternehmen PET Baltija firmiert seit dem 7. Juni dieses Jahres unter dem neuen Namen Iterum. Laut Pressemitteilung des Unternehmens erfolgen die Umbenennung und die Einführung eines neuen Markenlogos im Rahmen einer breiteren Businessstrategie, die die weitere Stärkung der Marktposition und stärkere internationale Ausrichtung des PET-Recyclers zum Ziel hat. Für Kunden und Partner der bisherigen PET Baltija sind mit dem Rebranding keine Veränderungen verbunden. Unternehmenschef Māris Simanovičs erklärte: "Seit fast 20 Jahren sind wir in Lettland führend im Recycling von PET-Flaschen und verzeichnen sowohl auf lokaler als auch auf internationaler Ebene ein erhebliches Wachstum. Wir haben uns von einem kleinen lettischen Hersteller zu einem der größten Akteure in Nordeuropa entwickelt, und angesichts der Anforderungen der Europäischen Union an die Verwendung von Recyclingmaterial rechnen wir auch in Zukunft mit einem erheblichen Wachstum." Im Herbst dieses Jahres plant Iterum die Inbetriebnahme einer neuen PET-Recyclinganlage am südwestlich von Riga gelegenen Standort Olaine. Mit dem neuen Komplex sollen sich die Gesamtkapazitäten des Unternehmens für das PET-Recycling um etwa 30 Prozent erhöhen. Das Investitionsvolumen beläuft sich laut früheren Angaben auf mehr als 35 Mio. Euro (siehe auch plasticker-News vom 31.05.2023). Iterum ist bereits jetzt einer der größten PET-Recycler im nördlichen Europa, in ganz Europa liegt der Marktanteil nach eigenen Angaben bei etwa fünf Prozent. Das Unternehmen verarbeitet in Jelgava bislang jährlich bis zu 60.000 Tonnen gebrauchte PET-Flaschen zu hochwertigen rPET-Flakes und-Granulaten, die größtenteils exportiert werden. Seit September 2022 kontrolliert Iterium auch den tschechischen Polyesterfaserhersteller Tesil Fibres. Im Geschäftsjahr 2023 setzte das Unternehmen insgesamt 43,8 Mio. Euro um. Eco Baltia ist im Bereich Kunststoffrecycling neben PET Baltija auch mit dem Tochterunternehmen Nordic Plast aktiv, das vor allem Polyethylen- und Polypropylen-Abfälle zu HDPE-, rLDPE- und rPP-Granulaten recycelt. Darüber hinaus umfasst die Gruppe die Umweltdienstleister Eco Baltia vide, Jumis, Latvijas Zaļais punkts in Lettland und Ecoservice in Litauen sowie den polnischen PVC-Verarbeiter Metal-Plast. Eco Baltia wird mehrheitlich von dem von der litauischen Invalda INVL verwalteten Investmentfonds INVL Baltic Sea Growth Fund kontrolliert und berichtet für das Geschäftsjahr 2023 einen Vorsteuergewinn von zwei Mio. Euro und einen Nettogewinn von 1,7 Mio. Euro aus Umsätzen in Höhe von insgesamt 218,5 Mio. Euro. Weitere Informationen: ecobaltia.lv, iterum.lv |
Iterum, Jelgava, Lettland
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