| 26.07.2024, 15:22 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der britische Chemiekonzern Ineos hat Ende Juni eine neue Pilotanlage für die Entwicklung recyclingfähiger Verpackungsfolien in Betrieb genommen. Darüber informierte der Konzern Ende Juni in einer Pressemitteilung. Demnach wurde die Anlage im Forschungs- und Entwicklungszentrum der Konzernsparte Ineos Olefins & Polymers Europe in der belgischen Hauptstad Brüssel installiert. Die damit verbundenen Investitionen beliefen sich der Aussendung zufolge auf "mehrere Millionen Euro". Bei der neuen Pilotanlage handelt es sich um eine Mehrschicht-Blasfolienanlage, die mit der sogenannten MDO-Technologie (Machine Direction Orientation) die Herstellung gereckter Monomaterialfolien aus Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP) ermöglicht. Die damit gewonnenen Folien sind vollständig recycelbar und sollen künftig schwer zu recycelnde Verbundfolien aus verschiedenen Materialien ersetzen. Rob Ingram, CEO von Ineos Olefins & Polymers Europe, erklärte: "Flexible Verpackungsfolien spielen eine wichtige Rolle in der Gesellschaft, aber wir kennen und teilen die Sorgen der Menschen über Kunststoffabfälle. Jeden Tag arbeiten wir mit Akteuren der gesamten Wertschöpfungskette zusammen, die unser Engagement für eine Kreislaufwirtschaft teilen und nachhaltigere Lösungen für die Bedürfnisse der Verbraucher entwickeln. Vollständig recycelbare Folien sind ein großer Fortschritt, und ich bin begeistert von den Möglichkeiten, die unsere Investition in diese neue MDO-Anlage bietet." In der Pilotanlage im F&E-Zentrum in Brüssel wird Ineos nun gemeinsam mit Kunden maßgeschneiderte Verpackungsfolien entwickeln, erste Kooperationsprojekte wurden vereinbart. Die Ausrüstungen für die Anlage wurden vom deutschen Hersteller Hosokawa Alpine geliefert. Weitere Informationen: www.ineos.com, www.hosokawa-alpine.de |
Ineos, Großbritannien
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