| 18.06.2025, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Der US-amerikanische Chemiekonzern Dow veräußert seine Anteile an dem Joint Venture DowAksa Advanced Composites Holdings. Laut Pressemitteilung hat der Konzern Anfang Juni eine Vereinbarung über den Verkauf seiner 50-Prozent-Beteiligung an den türkischen JV-Partner Aksa Akrilik Kimya unterzeichnet. Das finanzielle Volumen der Transaktion wird mit rund 125 Mio. USD beziffert. Mit dem Abschluss des Verkaufs wird vorbehaltlich der Genehmigung durch die zuständigen Aufsichtsbehörden im dritten Quartal dieses Jahres gerechnet. DowAksa wurde im Jahr 2012 als paritätisches Joint Venture von Dow und dem zur türkischen Akkök Holding gehörenden Acrylfaserhersteller Aksa Akrilik Kimya gegründet. Das Unternehmen entwickelt und produziert Verbundmaterialien auf der Basis von Carbonfasern und hat seinen Sitz in Yalova bei Istanbul. Im vergangenen Jahr wurde am Standort Yalova ein neuer 117.000 Quadratmeter großer Produktionskomplex fertiggestellt. Dow folgt mit dem Rückzug aus dem JV ihrer Strategie zur Konzentration auf das Kerngeschäft im ertragsstarken Downstream-Bereich. Die Erlöse aus dem Verkauf der Beteiligung sollen der Aussendung zufolge zur Unterstützung des vom Konzern verfolgten Ansatzes einer "ausgewogenen Kapitalallokation" verwendet werden. Die in Midland im US-Bundesstaat Michigan ansässige Dow gehört zu den weltweit führenden Chemiekonzernen und entwickelt und produziert vor allem Materialien für die Verpackungsindustrie, den Infrastruktursektor, den Bereich Mobilität und die Konsumgüterindustrie. Der Konzern verfügt über mehr als 90 Produktionsstätten in 30 Ländern und beschäftigt insgesamt rund 36.000 Mitarbeiter weltweit. Für das Geschäftsjahr 2024 berichtet Dow einen Nettogewinn von 1,116 Mrd. USD aus Umsätzen in Höhe von 42,964 Mrd. USD. Weitere Informationen: www.dow.com, www.dowaksa.com, www.aksa.com/tr |
Dow, Rotterdam, Niederlande
» insgesamt 83 News über "Dow" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
Top-Meldungen der letzten Tage
Syntech Plastics: Übernahme des Geschäftsbetriebs der VBI Plastics
Spectrix + voestalpine: Additive Formeinsätze verkürzen Zykluszeit um 28 Prozent
Borouge: Kapazitätsausbau für mechanisch recycelte Polyolefine
Arburg: Partnerprojekt integriert individuelle Data-Matrix-Codes direkt in den Spritzgießprozess
Amis: Zerkleinerungssysteme für Spritzguss- und Blasformabfälle
Meist gelesen, 10 Tage
Leuna-Polyamid: Insolvenzverfahren eröffnet - Geordnete Stilllegung der Anlagen eingeleitet
Arburg: Partnerprojekt integriert individuelle Data-Matrix-Codes direkt in den Spritzgießprozess
Westlake: Aus für PVC-Werk von Vinnolit in Köln
Ernst Jäger Kunststoffverpackung: Insolvenzverfahren nach Sanierung in Eigenverwaltung aufgehoben
Amis: Zerkleinerungssysteme für Spritzguss- und Blasformabfälle
Meist gelesen, 30 Tage
Arburg: Mikro-Spritzgießen filigraner 0,002-Gramm-Bauteile
Engel: Neuer Fertigungsstandort in Serbien erweitert europäisches Produktionsnetzwerk
Haitian: Spritzgießtechnik, Automation und europäische Fertigung im Fokus
Alpla: Zwei neue Werke in İzmir und Adana erweitern Produktionskapazitäten in der Türkei
Mocom: Dirk Sadowski übernimmt CEO-Position
Schütz: Neues IBC-Werk am BASF-Standort Ludwigshafen soll 2027 in Betrieb gehen
Meist gelesen, 90 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Arburg: Übernahme der Stork Plastics Machinery B.V.
Hess plastics: Neuaufstellung im Insolvenzverfahren - Strukturierter Investorenprozess eingeleitet
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Neue und gebrauchte Maschinen & Anlagen finden Sie in der großen Maschinenbörse.
Kostenfreie Nutzung aller Börsen! Registrieren Sie sich jetzt!
| Simulationsgestützte Bestimmung und Optimierung der Mischgüte in der Einschneckenextrusion
|