| 19.01.2026, 11:37 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Am 4. März 2026 veranstaltet das Kunststoff-Institut Lüdenscheid (KIMW) einen Fokustag zu per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) und dem aktuellen Stand des von der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) vorgeschlagenen Beschränkungsverfahrens. Die Veranstaltung knüpft an die abgeschlossene Konsultationsphase sowie die seit mehreren Jahren geführten politischen und industriellen Diskussionen an. Im Mittelpunkt stehen sowohl die regulatorischen Entwicklungen als auch konkrete Lösungsansätze für alternative Werkstoffe und Beschichtungen. Der Fokustag richtet sich an Unternehmen und Fachleute, die von möglichen PFAS-Beschränkungen betroffen sind und sich mit Substitutionsstrategien, neuen Technologien und Übergangslösungen befassen. Das Programm kombiniert kurze Fachvorträge mit anschließenden Paneldiskussionen sowie einen interaktiven Workshop. Dieser bietet Raum für den branchenübergreifenden Austausch zu aktuellen Fragestellungen, etwa zu Alternativen für Fluorpolymere in Gleitanwendungen, im Flammschutz oder bei Dichtwerkstoffen. Gleichzeitig werden auch Anwendungsfelder thematisiert, die derzeit als schwer oder nicht ersetzbar gelten, beispielsweise in der Medizin-, High-Tech- oder Energietechnik. Für diese Bereiche stehen Fragen nach langen Übergangsfristen sowie nach sicheren Recycling- und Entsorgungskonzepten im Raum. Der Fokustag versteht sich damit nicht nur als Informationsplattform zur Regulierung, sondern auch als Diskussionsforum zur technologischen Weiterentwicklung der Kunststoffindustrie unter veränderten Rahmenbedingungen. Die Teilnahme ist sowohl vor Ort in Lüdenscheid als auch online möglich. Bei Anmeldung bis zum 31. Januar 2026 wird ein Frühbucherrabatt gewährt. Weitere Informationen: kunststoff-institut.de |
Kunststoff-Institut für die mittelständische Wirtschaft NRW GmbH, Lüdenscheid
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