| 26.01.2026, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der polnische Chemiekonzern Synthos verkauft seine im Bau befindliche Butadien-Anlage in Płock an den Öl- und Petrochemiekonzern Orlen. Laut Pressemitteilungen beider Unternehmen wurde im Dezember ein entsprechender Vertrag unterzeichnet. Demnach übernimmt Orlen für rund 692 Mio. PLN (164 Mio. EUR) von Synthos sämtliche Anteile an der Projektgesellschaft S54. Der Abschluss der Transaktion ist bis Ende Juni dieses Jahres vorgesehen. In mehreren begleitenden Verträgen wurde zudem die künftige Zusammenarbeit zwischen Orlen und Synthos geregelt. Die neue Anlage zur Butadien-Extraktion soll vollständig in die Wertschöpfungskette von Orlen am Standort Płock integriert werden und künftig die gesamte C4-Fraktion verarbeiten. Zu den genauen Kapazitäten der Anlage liegen allerdings noch keine Angaben vor. Die Übernahme der Butadien-Anlage von Synthos erfolgt im Zuge der Neuausrichtung des Ausbauprojekts Olefiny III, das Orlen Ende 2024 zunächst auf Eis gelegt hatte. Auf der Grundlage angepasster technologischer, betrieblicher und geschäftlicher Prämissen plant der Konzern dabei im Rahmen des neuen Projekts Nowa Chemia in Płock nun vor allem die Entwicklung neuer Kapazitäten für Ethylenoxid, Glykole und Styrol. Laut Medienberichten will Orlen im Laufe des ersten Quartals 2026 Einzelheiten der neuen Investitionsvorhaben vorstellen. Mit der Fertigstellung der im Rahmen von Nowa Chemia geplanten Anlagen wird nach bisherigen Angaben von Orlen frühestens 2030 gerechnet. Weitere Informationen: |
PKN Orlen S.A., Płock, Polen
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