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11.05.2026, 06:12 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten    

Krones: Auftragseingang steigt im ersten Quartal 2026 um 5,3 Prozent

Krones ist mit einem höheren Auftragseingang in das Geschäftsjahr 2026 gestartet und bestätigt die Jahresprognose. Von Januar bis März stiegen die Bestellungen um 5,3 Prozent auf 1.512,1 Millionen Euro. Der Auftragseingang lag damit sowohl über dem Vorjahreswert von 1.435,9 Millionen Euro als auch über dem Wert des vierten Quartals 2025 von 1.460,0 Millionen Euro.

Der ausgewiesene Umsatz ging im ersten Quartal auf 1.379,1 Millionen Euro zurück, nach 1.410,0 Millionen Euro im Vorjahr. Bereinigt um Währungsumrechnungseffekte, die Krones mit rund 50 Millionen Euro beziffert, ergab sich ein Umsatzwachstum von 1,4 Prozent. Das Book-to-Bill-Ratio lag bei 1,10. Auf dieser Basis rechnet das Unternehmen im weiteren Jahresverlauf mit einer Beschleunigung des Umsatzwachstums.

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Der Auftragsbestand erhöhte sich gegenüber dem Jahresende 2025 um 3,2 Prozent auf 4.323,4 Millionen Euro. Nach Unternehmensangaben sichert dieser Bestand die Auslastung der Produktionskapazitäten im Anlagen- und Projektgeschäft bis weit in das vierte Quartal 2026.

Die Ertragskraft verbesserte sich leicht. Das EBITDA lag mit 148,9 Millionen Euro nahezu auf Vorjahresniveau von 149,3 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge stieg von 10,6 auf 10,8 Prozent und lag damit innerhalb des Zielkorridors für 2026. Das Ergebnis vor Steuern sank von 107,9 auf 98,1 Millionen Euro. Das Konzernergebnis ging auf 68,6 Millionen Euro zurück, nach 75,9 Millionen Euro im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie betrug 2,17 Euro.

Der Free Cashflow vor M&A-Aktivitäten lag im ersten Quartal bei minus 9,5 Millionen Euro, nach 165,2 Millionen Euro im Vorjahr. Krones begründet die Entwicklung vor allem mit einem gesteuerten Aufbau des Working Capital um 126,0 Millionen Euro, unter anderem durch den Abbau von Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten. Die Nettoliquidität betrug Ende März 523,1 Millionen Euro. Der ROCE lag bei 17,6 Prozent nach 20,5 Prozent im Vorjahr.

Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt Krones die Finanzziele. Erwartet wird ein um Währungsumrechnungseffekte bereinigtes Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent, eine EBITDA-Marge von 10,7 bis 11,1 Prozent sowie ein ROCE von 19 bis 20 Prozent. Als Unsicherheitsfaktoren nennt das Unternehmen die volatile weltwirtschaftliche Lage, geopolitische Konflikte, globale Zollpolitik, mögliche Auswirkungen auf den Welthandel sowie Materialengpässe und Lieferkettenrisiken.

Weitere Informationen: www.krones.com

Krones AG, Neutraubling

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