| 26.05.2026, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Freudenberg Sealing Technologies (FST) erweitert sein Faltenbalg-Portfolio um ein modulares Fertigungsverfahren für Kleinserien. Individuell ausgelegte Faltenbälge aus thermoplastischem Elastomer sollen sich damit mit reduzierten Werkzeug- und Fixkosten herstellen lassen. Das Verfahren basiert auf einem Baukastensystem für Werkzeugkomponenten. Statt für jede Sondergeometrie ein vollständig neues Werkzeug zu fertigen, wird das Balgdesign aus vorhandenen Modulen konfiguriert. Dadurch sollen kundenspezifische Geometrien schneller, reproduzierbar und wirtschaftlicher umgesetzt werden können. Die neuen TPE-Faltenbälge eignen sich unter anderem für Land- und Baumaschinen, Automatisierungstechnik, Fluidtechnik, Elektrowerkzeuge sowie Anlagen der Pharma- und Lebensmittelindustrie. Sie dichten Kolbenstangen, Führungen, Ventile, Gelenke, Wellen und Achsen ab, halten Schmierstoffe im System und schützen Komponenten vor Schmutz, Feuchtigkeit und mechanischer Belastung. Als Anwendungsbeispiel nennt FST ist eine Achsmanschette für eine Gelenkwelle in einem Dreiseitenkipper mit Allradantrieb. Gefordert ist ein Faltenbalg mit neun Falten, mehr als 130 Millimetern maximalem Durchmesser und rund 120 Millimetern Gesamtlänge. Nach einer Prototypenphase soll die Fertigung über hinterlegte Werkzeugkomponenten bedarfsgerecht hochgefahren werden können. Freudenberg Sealing Technologies verfügt bereits über ein Standardprogramm mit mehr als 400 lagerhaltigen Ein- und Mehrfaltenbälgen aus Elastomeren. Das neue modulare TPE-Konzept ergänzt dieses Sortiment für Anwendungen, bei denen Standardmanschetten geometrisch oder wirtschaftlich nicht ausreichen. Weitere Informationen: www.fst.com, www.freudenberg.com |
Freudenberg FST GmbH, Weinheim
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