| 21.05.2026, 13:13 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Renolit hat ein Jahr nach Bekanntgabe der Zusammenlegung der Standorte Worms und Frankenthal die Konzeptphase abgeschlossen und die Detailplanung für den Ausbau des Werks Worms gestartet. Das Projekt zählt zu den größten Investitionen in der Unternehmensgeschichte und soll die Produktionskapazitäten in Worms bündeln sowie die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens in Deutschland langfristig sichern (siehe auch plasticker-News vom 28.03.2025). Geplant sind die Erweiterung eines Produktionsgebäudes, der Neubau eines Fertigwaren- und eines Rohstofflagers sowie zusätzliche Sozial-, Büro- und Parkplatzflächen. Erste vorbereitende Baumaßnahmen sollen 2026 beginnen. Die Detailplanung für Gebäude, Prozesse und Maschinen soll bis Sommer 2026 abgeschlossen werden; die Bauanträge sind für das zweite Halbjahr 2026 vorgesehen. In dem neuen Produktionsgebäude sollen mehrere neue Anlagen installiert werden. Die erste Inbetriebnahme ist für 2028 geplant. Damit beginnt auch die schrittweise Produktionsverlagerung von Frankenthal nach Worms. Renolit bekräftigt, allen Mitarbeitenden aus Frankenthal einen Arbeitsplatz in Worms anzubieten. Das Investitionsvolumen liegt voraussichtlich bei rund 130 Mio. Euro. Davon entfallen etwa 55 Mio. Euro auf Gebäude und rund 75 Mio. Euro auf Produktions- und Automatisierungstechnik. Das Produktionsvolumen in Worms soll von derzeit rund 24.000 auf künftig 38.000 Tonnen pro Jahr steigen. Parallel plant Renolit einen eigenen Windpark in Worms. Dieser soll den steigenden Energiebedarf des erweiterten Standorts decken, die Elektrifizierung der Produktion unterstützen und den Einsatz fossiler Energieträger reduzieren. Mit dem Projekt verbindet Renolit ein langfristiges Bekenntnis zum Standort Deutschland und zum Hauptsitz Worms. Weitere Informationen: www.renolit.com |
Renolit SE, Worms
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