| 29.06.2026, 06:42 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Evonik hat auf Basis einer starken Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal 2026 seine Prognose für das Gesamtjahr deutlich angehoben. Nach vorläufigen Zahlen erwartet der Spezialchemiekonzern für das zweite Quartal ein bereinigtes EBITDA zwischen 600 und 650 Millionen Euro. Damit würde das Ergebnis im Mittelwert rund 23 Prozent über dem Vorjahresquartal mit 509 Millionen Euro liegen. Anfang Mai hatte das Unternehmen noch ein bereinigtes EBITDA von mindestens 550 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Das Ergebniswachstum beruht auf höheren Absatzmengen und gestiegenen Verkaufspreisen. Zusätzlich wirken sich laufende Kostensenkungsmaßnahmen positiv aus. Besonders das Segment Advanced Technologies profitiert derzeit von Lieferengpässen asiatischer Wettbewerber, deren Rohstoffversorgung beeinträchtigt ist. Evonik geht jedoch davon aus, dass dieser Sondereffekt im weiteren Jahresverlauf nachlassen wird, sobald sich der internationale Schiffsverkehr nach der Öffnung der Straße von Hormus normalisiert. Für das erste Halbjahr 2026 rechnet Evonik mit einem bereinigten EBITDA von rund 1,1 Milliarden Euro. Vor diesem Hintergrund hebt der Konzern seine Jahresprognose an. Das bereinigte EBITDA soll nun zwischen 2,0 und 2,2 Milliarden Euro liegen. Bislang hatte Evonik 1,7 bis 2,0 Milliarden Euro erwartet. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte das Unternehmen ein bereinigtes EBITDA von rund 1,9 Milliarden Euro. An der Prognose für den Free Cashflow hält Evonik fest. Das Unternehmen strebt weiterhin eine Cash Conversion Rate von etwa 40 Prozent an, nach 37 Prozent im Vorjahr. Für das zweite Quartal wird ein deutlich besserer Free Cashflow als im Vorjahreszeitraum erwartet, als dieser bei minus 211 Millionen Euro lag. Parallel zur operativen Entwicklung setzt Evonik den angekündigten Konzernumbau fort. Das Transformationsprogramm "Evonik Tailor Made" wird erweitert und verlängert. Es umfasst zusätzliche Struktur- und Effizienzmaßnahmen in Verwaltung und operativen Einheiten. Im Rahmen des Programms sowie weiterer Effizienzinitiativen sollen zwischen 2024 und 2026 insgesamt 2.800 Stellen entfallen. Für den Zeitraum von 2027 bis 2029 ist ein weiterer Abbau von rund 3.200 Stellen vorgesehen. Ziel ist eine nachhaltige Verbesserung der Kostenstruktur und der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit. Die endgültigen Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2026 will Evonik am 4. August 2026 veröffentlichen. Weitere Informationen: www.evonik.de |
Evonik Industries AG, Essen
» insgesamt 357 News über "Evonik" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Klöckner Pentaplast: Michael Zacka neuer Interims-CEO
Celanese: Preiserhöhungen für technische Kunststoffe
Austrotherm: Maximilian Schmid und Christoph Pröbstl übernehmen Geschäftsführung in Österreich
Meist gelesen, 10 Tage
Haitian: Produktionsstandort in Serbien stärkt Fertigung für Europa und die MEA-Region
Leuna-Polyamid: Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt
Wittmann: Automatische Sackentleerstation für die Granulatversorgung im Spritzgießbetrieb
Berlin Packaging: Übernahme von BlueSky
Celanese: Preiserhöhungen für technische Kunststoffe
Austrotherm: Maximilian Schmid und Christoph Pröbstl übernehmen Geschäftsführung in Österreich
Meist gelesen, 30 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
EU-Kommission: Hinweise auf Kartelle im Kunstrasenrecycling
Gardena: Aufgabe der Erweiterungspläne für Werk Heuchlingen
Haitian: Produktionsstandort in Serbien stärkt Fertigung für Europa und die MEA-Region
Meist gelesen, 90 Tage
Domo: Leunaer Werk durch Übernahme gesichert - Künftige Firmierung unter Leuna-Polyamid GmbH
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
ASS Maschinenbau: Dr. Andreas Külschbach neuer Geschäftsführer
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
BASF: Neuen Verbundstandort in Zhanjiang offiziell in Betrieb genommen
KraussMaffei Extrusion: Recyclinglösungen für mechanische und chemische Verfahren
Neue und gebrauchte Maschinen & Anlagen finden Sie in der großen Maschinenbörse.
Kostenfreie Nutzung aller Börsen! Registrieren Sie sich jetzt!
| IKT: Lehrbuch „Kunststofftechnik – Einführung und Grundlagen“ in neuer Auflage
|