| 12.10.2026, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der italienische Biopolymerhersteller Krillmat stellt auf der Fakuma 2026 zwei Werkstofffamilien der Marke "Rekrill" vor. Im Start-up-Bereich an Stand ÜO-16-2 zeigt das Unternehmen sowohl kompostierbare als auch für das herkömmliche Kunststoffrecycling vorgesehene Polymere. Beide Materialgruppen bestehen nach Herstellerangaben zu 100 Prozent aus biobasierten Rohstoffen und sind für die Verarbeitung auf vorhandenen Kunststoffverarbeitungsanlagen ausgelegt.Zwei unterschiedliche Verwertungswege Die Produktlinie "Rekrill Compostable" wird aus Nebenprodukten der Agrar- und Lebensmittelindustrie hergestellt, darunter Haselnussschalen, Traubentrester und Orangenschalen. Die Werkstoffe sind laut Hersteller biologisch abbaubar und kompostierbar. Farbgebung und Oberflächenstruktur der verschiedenen Materialtypen orientieren sich an den jeweiligen Ausgangsstoffen. Die neue Produktlinie "Rekrill Recyclable" soll dagegen in konventionellen Kunststoffrecyclingströmen verwertet werden können. Das nach Unternehmensangaben ebenfalls vollständig biobasierte Polymer wurde mit Blick auf die Anforderungen der europäischen Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung (PPWR) entwickelt. Als Verarbeitungsverfahren nennt Krillmat Extrusion, Spritzgießen, Rotationsformen und Blasformen. Verarbeitung auf bestehenden Anlagen Nach Angaben des Unternehmens lassen sich die Werkstoffe in bestehende Produktionsprozesse integrieren, ohne Maschinen oder Werkzeuge ersetzen zu müssen. Krillmat präsentiert auf der Messe unterschiedliche Materialtypen, Oberflächen und Farbtöne. Darüber hinaus informiert das Unternehmen über anwendungsspezifische Rezepturanpassungen. Fakuma 2026, Friedrichshafen, 12.-16. Oktober 2026, Halle ÜO, Stand 16-2 Weitere Informationen: www.rekrill.bio |
Krillmat srl, Paderno Dugnano (MI), Italien
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