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27.10.2026, 15:16 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten    

Hellweg Maschinenbau: Neun schwierige Materialproben bei Mahlversuchen zerkleinert

Angüsse aus ultraelastischem TPE nach einem perfekt gelungenen Ad-hoc-Mahlversuch auf der Fakuma 2026 - (Bild: Hellweg Maschinenbau).
Angüsse aus ultraelastischem TPE nach einem perfekt gelungenen Ad-hoc-Mahlversuch auf der Fakuma 2026 - (Bild: Hellweg Maschinenbau).
Die Hellweg Maschinenbau GmbH & Co. KG hat auf der Fakuma 2026 neun Mahlversuche mit Werkstoffen durchgeführt, die von den Teilnehmern als schwierig zu zerkleinern eingestuft worden waren. Acht Proben brachten Messebesucher direkt an den Stand. Eine weitere Probe aus einer besonders weichen Nitrilkautschuk-Mischung (NBR) wurde erst nach Messeschluss angeliefert und anschließend getestet. Nach Angaben des Unternehmens konnten alle neun Proben zerkleinert werden.

Scherenschnittverfahren für elastische und geschäumte Materialien
Für die Versuche kam eine betriebsbereite Schneidmühle des Typs "MDSi 230/150" zum Einsatz. Die eingebrachten Materialien wurden nach Herstellerangaben jeweils innerhalb weniger Sekunden zu Mahlgut mit einer Korngröße im Bereich von 2 mm verarbeitet. Zu den getesteten Werkstoffen gehörten unter anderem besonders elastische thermoplastische Elastomere (TPE), expandiertes Polystyrol (EPS), Gummi, Polyamid und Schaumstoffe. Auch die nach Messeschluss geprüfte weiche NBR-Mischung ließ sich laut Hellweg ohne Vorbehandlung, Trennmittel oder zusätzliche Kühlung zerkleinern.

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Als technische Grundlage nennt das Unternehmen das Scherenschnittprinzip, bei dem das Aufgabematerial durch gegeneinander arbeitende Schneiden getrennt wird. Hellweg berichtet von gleichmäßig geschnittenem Mahlgut mit geringer Feinanteilbildung, enger Korngrößenverteilung und glatten Schnittkanten. Quantitative Angaben zum Feinanteil, zum Durchsatz und zum Energieverbrauch während der Messeversuche wurden nicht veröffentlicht. Vergleichbare Versuche mit Kundenmaterial bietet das Unternehmen auch an seinem Standort in Roetgen an.

Nachfrage nach Mühlen und Überwachungssystemen
Geschäftsführer Mark Hellweg sieht nach einem schwachen Beginn des Geschäftsjahres 2026 Anzeichen für eine Belebung der Investitionstätigkeit. Nach Unternehmensangaben steigt insbesondere die Nachfrage nach energieeffizienten Schneidmühlen und Systemen zur Zustandsüberwachung. Damit sollen Betriebsunterbrechungen und laufende Kosten verringert werden. Der aktuelle Auftragseingang lässt das Unternehmen nach eigener Einschätzung erwarten, den Umsatz des Jahres 2025 im laufenden Jahr zumindest zu erreichen. Konkrete Umsatzzahlen oder Wachstumsraten wurden nicht genannt. Für 2027 hält die Geschäftsführung eine weitere Belebung durch nachgeholte Investitionen und zusätzliche Nachfrage für möglich.

Die 1985 gegründete Hellweg Maschinenbau GmbH & Co. KG ist ein in zweiter Generation geführtes Familienunternehmen. Das Unternehmen fertigt Schneidmühlen und ergänzende Anlagen für die Kunststoffverarbeitung und das Recycling, darunter Labor-, Beistell-, Zentral- und Spezialmühlen sowie Absaug- und Entstaubungstechnik.

Fakuma 2026, Friedrichshafen, 12.-16. Oktober 2026

Weitere Informationen: www.hellweg-maschinenbau.de

Hellweg Maschinenbau GmbH & Co. KG, Roetgen

» insgesamt 44 News über "Hellweg Maschinenbau " im News-Archiv gefunden

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