| 28.08.2008 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Am 5. September lädt Murtfeldt Plasty, tschechisches Tochterunternehmen der Murtfeldt Kunststoffe (www.murtfeldt.de) in Dortmund-Brackel, zur offiziellen Eröffnungsfeier des neuen Firmensitzes (Bild) ein. Rund 120 bis 130 Gäste werden erwartet, darunter der Bürgermeister der Stadt Mesice, beteiligte Behörden, Architekten und eine Delegation von Dortmunder Kollegen. Fragt man die tschechischen Kollegen, wie ihnen ihr neuer Arbeitsplatz gefalle, lautet die Antwort voller Stolz: "Schöner, größer, neuer." Am 1. Juni 2008 sind sie endlich umgezogen, 29 Kollegen, mit Mann und Maus und komplettem Maschinenpark. Lang ersehnt, denn vor allem die Planungs- und Genehmigungsphase dauerte immerhin über 2 Jahre. Raus aus den ehemaligen Laborräumen, die Murtfeldt 1993 von einem renommierten Prager Institut anmietete. In der Anfangszeit waren diese Räume durchaus geeignet. Denn Murtfeldt Plasty wurde mit der Aufgabenstellung gegründet, als Handels- und Ansprechpartner für den osteuropäischen Markt zu fungieren. Doch der tschechische wie auch später slowakische Markt entwickelte sich kontinuierlich weiter, der Bedarf wuchs. Und Murtfeldt Plasty sah sich vor die Aufgabe gestellt, eine eigene Produktion aufzubauen. Das gelang zwar auch in den angemieteten Räumen, doch nicht optimal. Die Laufwege waren lang, da sich auch die Produktion über mehrere Räume verteilte. So erwarb Murtfeldt bereits im Jahre 2000 ein Grundstück am nördlichen Stadtrand von Prag, das Platz für einen großzügigen Neubau von 1.800 m² für die Produktion sowie weiteren 700 m² für die Verwaltung bot und zudem verkehrsgünstig an der Autobahn A8 Dresden-Prag liegt. Mittelfristig ist eine Beschäftigung von 50 Mitarbeitern geplant, die Räumlichkeiten wurden im Rahmen der Planung von vorneherein darauf ausgelegt und auch das Grundstück bietet noch weitere Möglichkeiten der Erweiterung. Murtfeldt Plasty produziert nun in modernen, großzügigen und lichten Hallen, in denen viele neue Maschinen zum Einsatz kommen. Unter der Leitung von Geschäftsführer Libor Galatik werden hier nach Kundenzeichnung individuelle Fertigteile gefräst, gesägt, gehobelt, gebohrt und gedreht, zudem an CNC gesteuerten Maschinen mechanisch zerspant. Standardprodukte wie auch das für die weitere Bearbeitung benötigte Halbzeug bezieht Murtfeldt Plasty beim Mutterunternehmen Murtfeldt Kunststoffe GmbH & Co. KG in Dortmund. "Wir haben in Tschechien mit dem Neubau eine sehr gute Basis gelegt und können unsere Kapazität bei Bedarf weiter auszubauen", freut sich auch Andreas Balla, kaufmännischer Leiter bei Murtfeldt Kunststoffe. "Der tschechische Markt entwickelt sich sehr positiv, hier wird sicherlich ein großes Unternehmenswachstum generiert." Über Murtfeldt Plasty Der eigentliche Unternehmensschwerpunkt des 1993 gegründeten Tochterunternehmens der Murtfeldt Kunststoffe GmbH & Co. KG ist der Vertrieb von Halbzeugen, Standardprodukten und individuell hergestellten Maschinenteilen aus technischen Kunststoffen, die in Dortmund hergestellt werden. Durch eine konsequente Entwicklung des tschechischen und später auch des slowakischen Marktes wuchs jedoch auch für die Murtfeldt Plasty die Anforderung, eine eigene Produktion aufzubauen. Diese wurde erfolgreich weiterentwickelt und findet ihren bisherigen Höhepunkt nun in der Erstellung und dem Bezug der neuen Räumlichkeiten. Neben den Produkten von Murtfeldt werden die Firmen UniChains, Volta und Chemfab exklusiv für den tschechischen Markt repräsentiert. |
Murtfeldt Kunststoffe GmbH & Co. KG, Dortmund
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