| 14.01.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Dänemarks exportorientierte Chemieindustrie dürfte 2009 trotz der weltweiten Finanzkrise um 3 bis 4% auf etwa 8,6 Mrd. Euro zulegen. Der wachsenden Konkurrenz aus dem Ausland begegnet die Branche mit zunehmenden Investitionen in Automatisierungstechnik und einer forcierten Entwicklung neuer Produkte. Beste Liefer- und Kooperationschancen für ausländische Firmen auf dem dänischen Markt bestehen u.a. in der Kunststoffindustrie. Es ist vor allem der Rückgang im Baugewerbe, der die Nachfrage nach chemischen Produkten und Kunststofferzeugnissen spürbar dämpft. Der Verbrauch an Kunststoffen im Land dürfte im kommenden Jahr auf 570 Mio. t (2008: 580 Mio. t) sinken. Unverändert hoch sollte dagegen der Absatz von Kunststoffwaren für den Haushaltsbedarf bleiben. In der dänischen Industrie gab es laut dänischem Statistikamt am 1.1.07 in den Sparten Gummi und Kunststoffe rund 650 Unternehmen. Immer mehr Kunststoffverarbeiter bedienen mit ihren Produkten die Kfz-Branche. Im Durchschnitt wurden 2001 bis 2007 in der Kunststoff- und Gummiindustrie pro Jahr etwa 30 bis 40 neue Firmen gegründet. Viele Kunststoffproduzenten tätigen rege Investitionen. Die Färch Plast A/S setzt auf die Produktion standardisierter Lebensmittelverpackungen für Großabnehmer und die Herstellung ökologischer Verpackungen. Der landesweit größte Produzent von Kunststoffrohren, die Wavin A/S, investiert in die Modernisierung seiner Produktion. Der Gigant der dänischen Kunststoffindustrie, die Coloplast A/S, expandiert ebenso wie der stark international ausgerichtete Konzern Inter Primo A/S (Kunststoffprofile) im Ausland. Das in Esbjerg ansässige Plast Center Danmark gilt als Kompetenzzentrum für Kunststoffhersteller. Es wirkte bisher an zahlreichen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben sowie Analysen für den Bedarf von fast 100 Unternehmen mit (www.plastcenter.dk). Ein Fachzentrum für Polymere ist in Lyngby ansässig (Dansk Polymer Center, www.dtu.dk/centre/dpc.aspx). Weiterführende Informationen |
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