| 02.03.2009 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die Albea Kunststofftechnik GmbH hat am 25. Februar 2009 beim Amtsgericht Offenburg einen Insolvenzantrag gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Stefano Buck, Schultze & Braun (www.schubra.de), bestellt. Das Unternehmen ist in der Kunststoffverarbeitung (Infocom, Automotive, Consumer Electronics, Domestic Care) tätig. Hauptauftraggeber sind Automobilhersteller, für die Spezialfolien für die Innenraumausstattung von Fahrzeugen hergestellt werden. Die Löhne und Gehälter der 150 Mitarbeiter von Albea sind noch bis Ende Mai 2009 über das Insolvenzgeld, das von der Agentur für Arbeit bezahlt wird, gesichert. Die Mitarbeiter wurden kürzlich von Buck über den Insolvenzantrag informiert und auch darüber, dass der Geschäftsbetrieb in vollem Umfang bis zur Verfahrenseröffnung, mit der voraussichtlich Ende Mai 2009 zu rechnen ist, aufrecht erhalten bleiben soll. Buck will in den nächsten Wochen prüfen, welche Möglichkeiten es zur Sanierung des Unternehmens gibt. Auslöser für den Insolvenzantrag war zum einen die Krise im Automobilsektor, die einen starken Auftragsrückgang zur Folge hatte, und zum anderen Streitigkeiten zwischen den Gesellschaftern, die mittlerweile auch schon gerichtlich anhängig sind. Buck hat erste Gespräche mit den beiden Geschäftsführern geführt, um auszuloten, welchen Spielraum es für eine weitere Zusammenarbeit gibt. |
Albea Kunststofftechnik GmbH, Seelbach
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