| 16.03.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Um stets wissen zu können, wie effektiv eine Anlage bzw. alle vorhandenen Anlagen arbeiten, liefert das System zur Betriebsdatenerfassung (BDE) der ProSeS BDE GmbH (www.proses.de) jetzt zwei weitere Werte, die die Effektivität von Produktionsanlagen darstellen.Zusätzlich zu den bisher verfügbaren Kennzahlen erhalten die Anwender nun Angaben zur so genannten „Net Equipment Effectiveness“ (NEE) und zur „Overall Equipment Effectiveness (OEE)“, welche ein auswertbares und vergleichbares Maß für die Effektivität der gesamten Anlagen sind. Die notwendigen Berechnungsfaktoren lassen sich mit Unterstützung durch erfahrene Projektbetreuer individuell an die Erfordernisse der jeweiligen Kunststoff-Verarbeiter anpassen. Die Net Equipment Effectiveness (NEE) ist eine Kennzahl für die so genannte Netto-Gesamtanlageneffektivität. Die Definition erfolgt schuss- oder stückbasiert. Die NEE ist in Anlehnung an die unten beschriebene OEE (Brutto-Gesamtanlageneffektivität) definiert. Unterschied zur OEE: In die Netto-Gesamtanlageneffektivität werden die Verluste mit einbezogen, die an einer Anlage entstehen und Auswirkungen auf die Produktion haben. Das wirkt verringernd auf die Effektivität. Die Overall Equipment Effectiveness (OEE) bezeichnet die Brutto-Gesamtanlageneffektivität und ist ein Maß für die Wertschöpfung einer Anlage. Die OEE einer Anlage ist das Produkt folgender Faktoren: • Verfügbarkeitsfaktor (abzgl. best. Stillstandszeiten) • Leistungsfaktor • Qualitätsfaktor Der Wertebereich liegt zwischen 0% und 100%. Unterschied zur NEE: Bei der Brutto-Gesamtanlageneffektivität werden mehr Verlustfaktoren herausgerechnet (z.B. Abzug bestimmter Stillstandszeiten), die an einer Anlage entstehen und Auswirkungen auf die Produktion haben. Das wirkt erhöhend auf die Effektivität. Neben umfangreichen tabellarischen Auswertungen der verschiedenen Kennzahlen stehen den Anwerndern auch detaillierte grafische Darstellungen (Bild) zur Verfügung. Über die ProSeS BDE Nach Angaben des Herstellers setzen bereits mehr als 160 Kunden mit über 6.000 angeschlossenen Produktionsmaschinen die Systeme von ProSES ein. Die Firma, welche seit mehr als 10 Jahren am Markt ist, sieht sich damit in Deutschland als die Nummer 1 bei BDE- bzw. MDE-Software für die Kunststoffbranche. Wachstumstreibend für den gesamten BDE-Bereich ist der stetig wachsende Rationalisierungsdruck, der zu steigendem Bedarf nach schnell integrierbaren und nützlichen BDE-Systemen führt. ProSeS will mit seiner Software den Kunden ermöglichen, die gesamte Produktion zu optimieren, Betriebskosten zu senken und ganz nebenbei auch noch die Leistung zu steigern sowie die Qualität zu sichern. KMO 2009, Bad Salzuflen, 1.-4. April 2009, Halle 21 |
ProSeS BDE GmbH, Pforzheim
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