| 23.09.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Kabelrecycling verspricht wertvolle Outputqualitäten. Entsprechend begehrt sind die Abfallströme. Die MeWa Recycling Maschinen und Anlagenbau GmbH (www.mewa-recycling.de) aus Gechingen stellt mit dem CableCutter CC 1200 (Bild) jetzt erstmals eine Maschine vor, die rein auf die Zerkleinerung von Kabelabfällen hin ausgerichtet wurde. Besonders die Wirtschaftlichkeit des Aufbereitungsprozesses lässt sich mit der Neuentwicklung nochmals entscheidend steigern. Schon heute fallen rund 150.000 Tonnen Kabelabfälle pro Jahr allein in Deutschland an. Ausgediente Elektrogeräte, Telekommunikation, Bergbau, Überland-Stromleitungen – die Stränge finden sich überall in unserem nächsten Umfeld. Unter der Erde sind weitere Millionen Kilometer verlegt, die irgendwann erneuert werden müssen. Kabelrecycling ist daher ein vielgefragtes Spezialgebiet. Mit den enthaltenen Metallen Kupfer, Aluminium, Blei und Stahl sind die Stränge zudem höchst wertstoffreich. Um die unterschiedlichen Wertstoffe wieder aus den Kabelgewirren zurück gewinnen zu können, ist viel Know-how sowie die dazu passende Maschinentechnologie erforderlich. Der deutsche Anlagenbauer MeWa bietet jetzt für diesen Anwendungsbereich einen Vorzerkleinerer an, dessen Schneidgeometrie speziell auf die Zerlegung von Kabeln abgestimmt wurde. Bei einer Durchsatzleistung von bis zu drei Tonnen pro Stunde arbeitet die Neuentwicklung höchst effizient und gleichermaßen präzise. Mit der äußerst robusten Maschine kann die Durchsatzmenge einer Kabelaufbereitungsanlage nochmals deutlich erhöht werden. Gegenüber bisherigen Lösungen mit Vor-, Nach- und Feinzerkleinerung lasse sich gar ein kompletter Arbeitsschritt einsparen. Die nach dem Schlagscherenprinzip arbeitende Maschine ist mit auswechselbaren Dreiecksmessern ausgestattet. Der Antrieb erfolgt über einen Elektromotor auf ein schweres Stirnradgetriebe, das in Gummipuffern gelagert ist. Dadurch können die Stöße, die vom Schneidrotor ausgehen, gegenüber dem Getriebe abgefedert werden. Der Maschinenrahmen besteht aus einer schweren Stahlbauschweißkonstruktion und absorbiert so die beim Betrieb entstehenden Vibrationen. Die leicht zu wechselnden Granuliersiebe erzielen Korngrößen von 20 bis 50 Millimetern Durchmesser. Sondergrößen sind nach Bedarf verfügbar. Der Aufgabeschacht ist mit 2,30 Metern Breite für die Baggerbeschickung ausgelegt. In Verbindung mit einer nachgeschalteten Schneidmühle kann der Prozess selbst feinste Litzenkabel frei legen. Die abgestimmte Trenn- und Separiertechnik liefert schließlich sortenreine Metallfraktionen sowie Kunststoff- und Gummifraktionen aus dem Isoliermaterial. Insbesondere das Kupfer und Aluminium liegt am Ende in einer Qualität vor, die jederzeit Primärrohstoffen gleichgesetzt werden kann. MeWa bietet für die Aufbereitung von Kabelabfällen schlüsselfertige Anlagen aus einer Hand an. Vorgestellt wird die Maschine und das Aufbereitungsprinzip erstmals auf der Entsorga-Enteco 2009. Entsorga-Enteco 2009, 27.-30. Oktober 2009, Köln, Halle 6, Stand A30/B35 |
MeWa Recycling Maschinen und Anlagenbau GmbH, Gechingen
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