| 14.12.2009 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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"Es gibt kaum einen Lebensbereich, in dem kein Kunststoff eingesetzt wird", erklärt Professor Dr.-Ing. Torsten Kies auf die Frage, warum die Absolventen der Mastervertiefung Kunststofftechnik an der Hochschule Lausitz allerbeste Berufseinstiegschancen haben. Torsten Kies hat seit diesem Jahr die Professur für Kunststofftechnik an der Hochschule Lausitz inne und das Studienprofil Kunststofftechnik maßgeblich mit entwickelt. Starker Bedarf an Ingenieuren "Wir können den Bedarf an Ingenieuren dieser Fachrichtung kaum abdecken, so stark ist die Nachfrage aus der Industrie". Tatsächlich ist das Ausbildungsprofil der Vertiefungsrichtung im Maschinenbau auf die Bedürfnisse der Unternehmen in der wachsenden Kunststoffbranche ausgerichtet. Im Raum Senftenberg-Schwarzheide haben sich besonders viele Kunststoff verarbeitende Industriebetriebe angesiedelt, die Fachkräfte brauchen. "Teilweise kann das Wachstumspotential einzelner Unternehmen gar nicht ausgereizt werden, weil die Fachkräfte fehlen", so Professor Dr.-Ing. Kies weiter. Der Professor betreut die Mastervertiefung Kunststofftechnik, in der sich die Studierenden in drei Semestern anwendungsbereites Wissen der Kunststoffbranche aneignen. Zwei Semester läuft das reguläre Studium, dann fertigen die Studierenden ihre Masterarbeit an. Praxiskontakt ist während des gesamten Masterstudiums ausdrücklich erwünscht, und entsprechend ist das Studium auch zugeschnitten. Breites Anwendungsspektrum "Schon in der Schule lagen mir naturwissenschaftliche Fächer sehr gut. Deswegen kam für mich ein technisches Studium ganz klar in Frage. Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Bachelorstudium in der Medizintechnik habe ich nun im Masterstudiengang Maschinenbau mit der Vertiefungsrichtung Kunststofftechnik die Möglichkeit, mich auf eines der vielen Anwendungsgebiete in der Medizintechnik zu spezialisieren", sagt Claudia Mietsch. Die 23-Jährige studiert Kunststofftechnik an der Hochschule Lausitz und hat ein klares Ziel vor Augen. Auch Marko Cremers hat sich aus vielfältigen Gründen für die Aufnahme des Masterstudiums entschieden: "Nach dem erfolgreichen Abschluss der Diplomprüfung und Praxiserfahrung in der Industrie wollte ich mich in meinem beruflichen Tätigkeitsfeld weiterqualifizieren. Hier musste ich berücksichtigen, dass verschiedene berufsbegleitende und nicht berufsbegleitende Mastermodelle existieren. Aufgrund der sehr guten theoretischen und praxisorientierten Ausbildungsbedingungen habe ich mich für den Studienplatz an der Hochschule Lausitz in Senftenberg entschieden. Optimale Zugangsvoraussetzungen (ein abgeschlossenes Bachelor- oder Diplomstudium mit dem Gesamtprädikat ,,gut" sowie ein 14-wöchiges Praxissemester) bekräftigten meine Entscheidung", sagt der 28-jährige Diplom-Ingenieur (FH). Wachsende Bedeutung von Kunststoffen Beispielsweise ist der Masterstudiengang so konzipiert, dass er auch "neben" der Arbeit absolviert werden könnte. Er richtet sich sowohl an Absolventen, die ihren Bachelorabschluss im Maschinenbau erworben haben, und auch an Berufstätige, die zusätzlich zu ihrer Qualifikation den Master in Kunststofftechnik erwerben wollen. In der Lehre wird vermittelt, wie Kunststoffprodukte gestaltet und hergestellt werden können. Kunststoff spiele zum Beispiel inzwischen in der Informationstechnologie oder auch der Automobilindustrie bereits eine größere Rolle als Metall. Ebenso seien völlig neue Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich des energiesparenden Bauens und Sanierens mit Produkten aus Kunststoff möglich, erläutert Professor Dr.-Ing. Torsten Kies. Das Studium beginnt jeweils zum Sommersemester im März. Noch sind wenige Studienplätze frei. Schriftliche Bewerbungen können ab sofort an das Studentensekretariat der Hochschule Lausitz (FH), Großenhainer Straße 57 in 01968 Senftenberg, gerichtet werden. Vom 4. Januar 2010 an besteht die Möglichkeit der Online-Bewerbung unter www.hs-lausitz.de, Rubrik "Studieninteressierte". Bild: Prof. Dr. Torsten Kies an einer Spritzgussmaschine im Labor für Kunststofftechnik der Hochschule Lausitz. (Foto: Witzmann/ Hochschule Lausitz). Weitere Informationen: www.hs-lausitz.de |
Hochschule Lausitz, Senftenberg
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