| 11.03.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Seit neuestem bietet ALDI SÜD in Deutschland seinen Kunden Tragetaschen (Bild) an, die aus dem biologisch abbaubaren Kunststoff Ecovio® der BASF (www.basf.de) bestehen. Hergestellt werden die Tüten von der Unternehmensgruppe VICTOR Güthoff & Partner GmbH, Kerpen, im Auftrag von ALDI. Ecovio besteht aus Ecoflex® und aus Polymilchsäure (PLA), die aus dem nachwachsenden Rohstoff Mais gewonnen wird. Der Kunststoff Ecoflex ist chemisch betrachtet ein Polyester, der auf petrochemischer Basis beruht. Durch seine spezielle Molekülstruktur kann er jedoch, unter genau definierten Bedingungen, von Mikroben verdaut werden: Er ist nach Norm EN 13432 vollständig biologisch abbaubar. Während Ecoflex die Tüte flexibel, reißfest, wasserfest und bedruckbar macht – ihr also die Eigenschaften eines klassischen Kunststoffs verleiht – steuert das steife PLA einen Anteil an nachwachsenden Rohstoffen bei. Die Kombination aus Ecovio und weiterem Ecoflex ermöglicht es Folienherstellern wie VICTOR, Tüten und andere Folienprodukte mit maßgeschneiderten Eigenschaften zu fertigen, wobei mehr Ecoflex die Folie flexibler, mehr Ecovio sie steifer macht. So ist Ecoflex ein Produkt, das es möglich macht, nachwachsende Rohstoffe wie PLA in leistungsstarken Verbraucherprodukten einzusetzen. Biologisch abbaubare Einkaufstaschen bieten dem Kunden einen Zusatzvorteil. Sie sind nicht nur stabil genug, um mehrfach als Einkaufstasche verwendet zu werden: Der Kunde kann in einem letzten Schritt auch seine Speiseabfälle in dieser Tüte in der Biotonne entsorgen – das ist heute bereits in den meisten Kommunen Deutschlands zulässig. „Die beiden Kunststoffe Ecoflex und Ecovio sind in erster Linie für Produkte wie Tragetaschen und Bioabfallbeutel entwickelt worden, die zusammen mit Bioabfall in einer industriellen Kompostieranlage in wertvollen Kompost umgewandelt werden“, erläutert Andreas Künkel, bei der BASF für die Entwicklung bioabbaubarer Kunststoffe zuständig. In diesen Anwendungen profitieren Verbraucher und Umwelt von der Bioabbaubarkeit der Materialien. |
BASF SE, Ludwigshafen
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