| 23.06.2016, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() Verpackungsmaschinen mit mobilen Aufgabetrichtern oben und lokalen Anzeigen - (Bilder: Coperion, Ferrara, Italien). Sabic Italien gilt als Marktführer für Kunststoffcompounds in Kleinmengen, die in hohem Maße kundenspezifische Eigenschaften aufweisen und spezialisierte Prozesstechnologie erfordern. Vorrangige Ziele für die neuen Verpackungslinien waren neben einer hohen Flexibilität und schnellen Reinigung auch eine kontinuierliche Rückverfolgung über Barcodes, die mit den verschiedenen Rezepturen verknüpft sind. Die Herausforderung lag darin, sechs vollautomatische flexible Roboterlinien für Ventilsäcke zu installieren und gleichzeitig die oben genannten Ziele umzusetzen. Im Rahmen einer Prototypen-Konzeptanlage hat Coperion die jahrelange Erfahrung des Unternehmens in diesem Bereich in den gemeinsamen Entwicklungsprozess mit Sabic eingebracht und in der ersten Phase einen Versuchsprototypen gebaut, bevor die Installation und Inbetriebnahme aller sechs Linien erfolgte. Die Säcke, die in einem Doppelstapelmagazin untergebracht sind, werden durch integrierte Pick & Place-Roboterarme in die Befüllposition gebracht. Die Dosierung in die Maschinen erfolgt einfach über Behälter, die oberhalb der Maschinen angeordnet und automatisch mit einem Schwerkrafteinlauftrichter verbunden sind. Der Betrieb des Behälterventils erfolgt ebenfalls vollautomatisch. Der gesamte Prozess wird über Barcodelesegeräte gesteuert. Diese Geräte identifizieren die Produktcharge und ermöglichen eine automatische Einstellung aller Parameter, die an der relevanten Absackmaschine und für die Kennzeichnung verwendet werden. Bediener können über große LED-Bildschirme, die als Fernanzeigen an der zentralen Bedienerschnittstelle angeordnet sind, problemlos erkennen welche Charge an der jeweiligen Linie abgepackt wird. Die Maschinen sind in zwei Reihen angeordnet, so dass der Bediener den Behälterbereich überblicken und gleichzeitig Reinigungs- oder Wartungsaufgaben sicher und einfach ausführen kann. Die gesamte Ausrüstung, einschließlich des Sackmagazins, lässt sich für eine schnelle Reinigung und einfache Wartung ausschwenken, ohne das übrige System zu beeinträchtigen, das weiterhin in Betrieb ist. Die Roboterarme sind fest mit der zentralen Stahlstruktur verbunden. Sobald die Säcke befüllt wurden, erfolgt der Transport über verschiedene Fördereinrichtungen gemäß einer kundenspezifischen Anordnung, die alle CE-Sicherheitsanforderungen im Hinblick auf Verriegelungen und Aufbau erfüllt. Eine weitere Kontrolle über einen Online-Barcode gewährleistet, dass jede Charge auf die richtige Palette gelangt, bevor sie den Palettierbereich erreicht. Hier bieten zwei Roboter mit vier Achsen eine flexible Palettieranordnung mit Echtzeitmessung der Sackhöhe über eine integrierte Laserkontrolle. Weitere Informationen: www.coperion.com, www.sabic.com |
Coperion GmbH, Stuttgart
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