| 03.07.2015, 13:25 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die FKuR Kunststoff GmbH bietet seit neuestem ein PP-Compound aus nachwachsenden Rohstoffen an. Dabei bleiben den Angaben zufolge die charakteristischen Eigenschaften und die typische Performance von PP erhalten. Das unter dem Markennamen "Terralene" PP 2509 vertriebene Material ist im Wesentlichen für Spritzgussanwendungen geeignet. Der MFR liegt bei 42-47 [g/10min], gemessen bei 230°C und 2,16 kg. Diese aus Sicht des Herstellers für einen biobasierten Kunststoff herausragende Fließfähigkeit des Materials soll auch die Herstellung komplexer Bauteile sowie Produkte mit langen Fließwegen ermöglichen. "Uns war es wichtig ein Material zu entwickeln, dass sich hervorragend im Spritzguss verarbeiten lässt, im Wesentlichen die Eigenschaften wie PP aufweist und dennoch einen ansprechenden Anteil an nachwachsenden Rohstoffen besitzt", so Carmen Michels, Geschäftsführerin bei FKuR und verantwortlich für den Bereich Technik und Entwicklung. Der Anteil an nachwachsenden Rohstoffen (biobased carbon content) liege bei 35% und könne mittels einer C-14 Methode (nach ASTM D 6866) eindeutig quantifiziert werden. Damit sei der Anteil an nachwachsenden Rohstoffen transparent für den Endkunden kommunizierbar. Mit "Terralene" PP 2509 sollen Hersteller und Markeninhaber die Möglichkeit haben, ihre bisherigen Produkte aus PP mittels eines teil-biobasierten PP-Compounds herzustellen und diese Erfolg versprechende Marktnische zu besetzen. "Terralene" sind kundenspezifische Compounds, die auf dem Rohstoff "I´m Green" Polyethylene der Braskem basieren. "Terralene" Compounds sind für die unterschiedlichsten Anwendungen wie Spritzguss, Blasformen und Folienextrusion geeignet. Zusätzlich gibt es "Terralene" WF-Typen, die Naturfasern erhalten, um weiteren Ansprüchen an Design, Haptik und mechanischen Eigenschaften gerecht zu werden. Weitere Informationen: fkur.com |
FKuR Kunststoff GmbH, Willich
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