| 04.07.2011, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Junker Kunststoffverarbeitung aus Esslingen meldet für das erste Halbjahr 2011 eine Umsatzsteigerung gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr um über ein Drittel. In vergleichbarem Maße sei auch der Personalbestand im gewerblichen Bereich durch Festeinstellungen, Leiharbeitskräfte und Minijobber gewachsen. Inzwischen stelle die Personalknappheit am Arbeitsmarkt ein Hemmnis für eine weitere Expansion des Hauses Junker dar. Vor dem Hintergrund des steigenden Umsatzes und Personalbestandes sei auch die Produktionsfläche deutlich erweitert worden, um die zusätzlich angeschafften Abkant- und Fräsmaschinen einsetzen zu können. In diesem Zusammenhang seien Fertigungsabläufe und -verfahren optimiert worden, so dass die Herstellung von Serienteilen noch wirtschaftlicher vorgenommen werden könne. Hinzu kamen weitere Investitionen in eine neue EDV-Anlage sowie in ein neues, größeres Lieferfahrzeug. Die Gründe für die junkersche Expansion sind nach eigenem Bekunden nicht nur in der guten konjunkturellen Lage zu suchen: Das Unternehmen unternehme permanent Anstregungen zur Kundenakquisition und zur Pflege von Bestandskunden. "Das Umsatzwachstum wird inzwischen zu zwei Drittel mit Neukunden bestritten. Hinzu kommt die Vereinbarung einer weiteren Kooperation im Bereich der Teilebestückung zur Ausweitung unserer Geschäftstätigkeit", so der Inhaber Hartmut Junker. Aufgrund des extremen Preisanstiegs und der Knappheit von Acrylglas bestehe die Notwendigkeit für innovatives Handeln: Der mittelständische Kunststoffverarbeiter arbeite an werkstofflichen Alternativen, die auf die eigenen Bearbeitungstechniken und die Anforderungen der Kunden in Hinblick auf Serienteile mit großen Losgrößen abgestimmt sind. Dadurch sollen preisliche und funktionale Vorteile für die Kunden resultieren. |
Junker Kunststoffverarbeitung, Esslingen
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