| 29.01.2021, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Das japanische Chemieunternehmen Kureha hat Mitte Januar eine neue Anlage zur Produktion von Polyphenylsulfid (PPS) fertiggestellt. Laut Pressemitteilung des Unternehmens läuft die Anlage bereits im Probebetrieb, der Start der regulären Produktion ist im Februar vorgesehen. Der neue Komplex am Standort Iwaki in der Präfektur Fukushima verfügt über eine Kapazität von 5.000 Tonnen PPS im Jahr. Die Investitionen in den Bau der Anlage beliefen sich der Aussendung zufolge auf 10,1 Mrd. JPY (80 Mio. Euro). Bislang verfügt Kureha in dem an der Ostküste der japanischen Hauptinsel Honshū gelegenen Standort über Kapazitäten für die Produktion von jährlich etwa 10.700 Tonnen PPS. Mit der Kapazitätserweiterung reagiert das Unternehmen auf die weiter steigende Nachfrage nach PPS-Compounds insbesondere im Automobilbau. Die in Tokio ansässige Kureha produziert neben PPS vor allem Polyvinylidenfluorid (PVDF) und Polyglycolsäure (PGA) sowie Kunststoffverpackungen und Spezialchemikalien. Für die erste Hälfte des laufenden Geschäftsjahrs 2020/21 berichtet das Unternehmen einen Umsatzrückgang um 18 Prozent auf 66 Mrd. JPY (524 Mrd. Euro), dabei verringerten sich der operative Gewinn um 39,6 Prozent auf 6,2 Mrd. JPY (49 Mio. Euro) und das Nettoergebnis um 37 Prozent auf 6,4 Mrd. JPY (51 Mio. Euro). Weitere Informationen: www.kureha.co.jp |
Kureha, Tokio, Japan
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