| 28.05.2026, 10:31 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die KHS Gruppe investiert mehr als elf Millionen Euro in eine neue Halle für das Produktcenter Barrieretechnologie am Standort Hamburg. Das Gebäude entsteht auf dem erweiterten Werksgelände am Hellmesbergerweg und soll im Frühjahr 2027 in Betrieb gehen. Auf rund 4.300 Quadratmetern werden künftig alle Bereiche der Plasmax-Beschichtungstechnik gebündelt. Grund für den Neubau ist die stark gestiegene Nachfrage nach Maschinen der InnoPET FreshSafe-Baureihe. Nach Unternehmensangaben hat sie sich in den vergangenen fünf Jahren vervierfacht. Die neue Halle soll zusätzliche Produktionskapazitäten schaffen, Abläufe verkürzen und die Zusammenarbeit zwischen Entwicklung, Fertigung, Montage, Vertrieb und Inbetriebnahme verbessern. In Hamburg bündelt KHS sein Kompetenzzentrum für PET-Technologie. Die Plasmax-Technologie beschichtet PET-Flaschen mit einer sehr dünnen, transparenten Glasschicht, die Getränke vor Oxidation und Kohlendioxidverlust schützt und so Qualität und Haltbarkeit unterstützt. Mit dem Neubau passt KHS auch die Montageprozesse an. Maschinenmodule sollen künftig parallel vormontiert, geprüft und anschließend zur Gesamtmaschine zusammengeführt werden. Dadurch erwartet das Unternehmen kürzere Durchlaufzeiten und eine effizientere Nutzung der Hallenkapazitäten. Der Laborbereich erhält ein automatisiertes Paternoster-System zur Lagerung und gezielten Bereitstellung beschichteter Flaschen-Batches. Die neue Halle ist als Stahlbeton-Skelettgebäude mit Sandwich-Elementen geplant. Für den Betrieb setzt KHS unter anderem auf Grünstrom, Photovoltaik, Wärmepumpen und Wärmerückgewinnung. Weitere Informationen: www.khs.com |
KHS GmbH, Dortmund
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