| 27.08.2026, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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LyondellBasell hat Umsatz und Ergebnis im zweiten Quartal 2026 deutlich gesteigert. Der Umsatz des Chemie- und Kunststoffkonzerns erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresquartal um knapp 20 Prozent von 7,66 auf 9,18 Mrd. USD. Der Nettogewinn stieg von 115 auf 559 Mio. USD und damit auf nahezu das Fünffache. Das Ebitda erhöhte sich von 606 Mio. auf 1,25 Mrd. USD. Bereinigt um Sondereffekte fiel die Ergebnisverbesserung noch stärker aus. Der bereinigte Nettogewinn erreichte 1,40 Mrd. USD nach 202 Mio. USD im Vorjahreszeitraum. Das bereinigte Ebitda verdreifachte sich annähernd von 715 Mio. auf 2,13 Mrd. USD. Zu den Sondereffekten gehörten insbesondere ein Vorsteuerverlust von 734 Mio. USD aus dem Verkauf europäischer Aktivitäten sowie Abschreibungen von 74 Mio. USD. Die Geschäftsentwicklung profitierte nach Angaben des Unternehmens von einem knapperen globalen Angebot infolge geopolitischer und logistischer Störungen. Im Segment Olefins & Polyolefins Americas verbesserten sich die Ergebnisse gegenüber dem ersten Quartal insbesondere aufgrund höherer Polymermargen und günstigerer Preise für Kuppelprodukte. Die nordamerikanischen Anlagen liefen mit einer Auslastung von rund 90 Prozent. Auch das Geschäft Olefins & Polyolefins Europe, Asia and International profitierte von höheren Polymermargen und stärkeren Beiträgen aus Gemeinschaftsunternehmen. Im Bereich Intermediates & Derivatives verbesserten sich die Ergebnisse durch höhere Margen bei Kraftstoffkomponenten, Methanol und Propylenoxid-Derivaten. Belastend wirkte ein ungeplanter Ausfall der PO/TBA-Anlage in Bayport. Die Anlage wurde im Juni wieder in Betrieb genommen und erreichte zum Quartalsende die volle Produktionsrate. Der operative Cashflow belief sich im zweiten Quartal auf 752 Mio. USD. LyondellBasell investierte 270 Mio. USD und schüttete 224 Mio. USD über Dividenden an die Aktionäre aus. Ende Juni verfügte der Konzern über liquide Mittel von 2,6 Mrd. USD und eine verfügbare Liquidität von insgesamt 7,1 Mrd. USD. Im Berichtszeitraum schloss LyondellBasell zudem den Verkauf von vier europäischen Standorten ab. Mit der Portfoliobereinigung will der Konzern seine Kostenbasis strukturell senken und den Anteil der Produktionsanlagen erhöhen, die Zugang zu kostengünstigeren Rohstoffen haben. Weitere Informationen: www.lyondellbasell.com |
LyondellBasell, Houston, Texas, USA
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