| 21.01.2025, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die mit dem schwedischen Einrichtungskonzern Ikea verbundene Ingka Group will über ihre Investment-Sparte Ingka Investments rund eine Mrd. Euro in den Ausbau der Recyclinginfrastruktur investieren. Laut Pressemitteilung sind dabei Investitionen in verschiedene in diesem Bereich aktive Unternehmen geplant. Durch eine größere Verfügbarkeit von recycelten Materialien soll damit ein wesentlicher Beitrag zur weiteren Entwicklung der Kreislaufwirtschaft geleistet werden. Peter van der Poel, Geschäftsführer von Ingka Investments: "Die geplante Investition von einer Milliarde Euro in den Ausbau der Recyclinginfrastruktur ist ein wichtiger Bestandteil der umfassenderen Nachhaltigkeitsstrategie der Ingka-Gruppe, die über unsere eigenen Aktivitäten hinausgeht. Durch diese Investitionen wollen wir unseren Teil dazu beitragen, dass wertvolle Materialien recycelt und bei der Herstellung neuer Produkte wiederverwendet werden." Zu konkreten Investitionsvorhaben wurden in der Aussendung keine Angaben gemacht. Jedoch verweist Ingka auf erfolgreiche Investitionen im Rahmen ihres seit 2017 bestehenden Portfolios "Circular Investments". Dazu gehört das Unternehmen RetourMatras, das durch Recycling von Matratzen u.a. neuwertige Schaumstoffe für die Herstellung neuer Produkte gewinnt. Das Unternehmen verfügt in den Niederlanden, Frankreich und Großbritannien über Kapazitäten für das Recycling von etwa 2,5 Mio. Matratzen im Jahr. Mit Beteiligung von Ingka Investments konnte in den vergangenen Jahren auch der Kunststoffrecycler Morssinkhof Rymoplast seine Recyclingkapazitäten auf 515.000 Tonnen pro Jahr verdoppeln. Das Unternehmen betreibt elf Anlagen in den Niederlanden, Belgien, Deutschland und Polen und errichtet derzeit zwei weitere Anlagen in Belgien (siehe auch plasticker-News vom 20.08.2024). Als drittes Investitionsbeispiel wird die österreichische Next Generation Group genannt, die mit mehreren Tochtergesellschaften Technologien und Anlagen für das Kunststoffrecycling entwickelt. In der aktuellen Aussendung spricht sich Ingka zugleich für strengere gesetzliche Regelungen zur Unterstützung der geplanten Investitionsvorhaben aus. Laut Van der Poel könnten eine erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) und Ökodesign-Vorgaben zu höheren Recyclingraten führen und die Nachfrage nach recycelten Materialien fördern. Die in den Niederlanden registrierte Ingka Group ist der größte Franchise-Nehmer von Ikea und erwirtschaftet etwa 90 Prozent des Einzelhandelsumsatzes des Einrichtungskonzerns. Weitere Informationen: |
Ingka Group, Niederlande
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