| 09.10.2019, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die bayerische Biofibre GmbH (ein Unternehmen der LWB-Steinl-Firmengruppe) wird auf der K 2019 einen Überblick über seine Biowerkstoffpalette und einige repräsentative Anwendungsbeispiele geben. Das Unternehmen ist auf dem Gemeinschaftsstand der Steinl-Gruppe vertreten. Darüber hinaus werden im VDMA-Pavillon Anwendungsbeispiele von Biofibre-Materialien (Pflanzentöpfe und Schuhspanner) im Rahmen der "Circular Economy-Ausstellung" zu sehen sein. Das von Biofibre für das Betontechnik-Unternehmen BPB (Beton- und Prüftechnik Blomberg GmbH & CO KG) entwickelte Öko-Streugranulat als Lagenschutz für die Palettenlieferung von Betonsteinen, ist am 1. Juli 2019 bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr mit dem Hauptpreis in einem Nachhaltigkeits-Wettbewerb ausgezeichnet worden. Das Streugranulat mit der Produktbezeichnung "BPB Eco Spacer" VP 5.0 besteht aus einem Biopolyester/Naturfaser-Compound mit einem Biogenanteil von mehr als 95 Prozent. Es gilt als umweltfreundliche Alternative für Anwendungsfälle, in denen bisher LDPE-Granulat als Zwischenlagenmaterial eingesetzt wurde. ![]() Links: Betonsteinlage mit Oberflächenbeschädigung durch „Kalk-Ausblühungen“, verursacht durch die zwischenlagenlose zweier Betonsteinlagen und den dadurch gegebene gegenseitige chemische Beeinflussung - (Bild: BPB). Rechts: Anwendungsbeispiel als Einstreumaterial bei der Palettenstapelung von Betonsteinen - (Bild: Uwe Köhn). Umweltfreundliche Granulat-Alternative Ein alternatives Material sollte möglichst analoge Eigenschaften bei Druckfestigkeit, Elastizität und Handhabung usw. aufweisen, möglichst weitgehend biobasiert sein und sich innerhalb eines angemessenen Zeitraums im Boden vollständig zersetzen, ohne dabei schädliche Rückstände im Biokreislauf zu entlassen. Dann könnte die aufwändige und am Einsatzort schwer kontrollierbare Entsorgung entfallen. Das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Biofibre und BPB ist Bio-Polyester/ Naturfaser-Compound mit einem Biogen-Anteil von mehr als 95 Prozent. Dadurch ermögliche es einen Abbau durch Verrottung zu CO2, Wasser und Biomasse sowohl in der Natur, als auch in der industriellen Kompostierung innerhalb von zwei bis zehn 0 Jahren, je nach Umgebungsbedingung. An Ort und Stelle zurückbleibende und in der Folge verottende Granulatreste sollen im Gegensatz zum Kunststoffgranulat zu keiner Langzeit-Umweltbelastung führen. K 2019, 16.-23.10.2019, Düsseldorf, Halle 14, Stand A68 Weitere Informationen: www.lwb-steinl.com |
LWB-Steinl GmbH & Co KG, Altdorf
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