| 07.02.2005 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Mit moderner Logistik können beim Transport von Abfällen in Deutschland jährlich über 36 Millionen LKW-Kilometer eingespart werden. Dies ist das Ergebnis des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (www.bmbf.de) geförderten Schwerpunktes "Optimale Transporte in der Kreislauf- und Abfallwirtschaft", das kürzlich in Hannover vorgestellt wurde. Das BMBF förderte 24 Projektverbünde von Unternehmen der Entsorgungswirtschaft, Produzenten, Softwarefirmen und wissenschaftlichen Institutionen mit 10,6 Millionen Euro. Damit soll das veränderte Transportaufkommen durch das Kreislaufwirtschaft- und Abfallgesetz mit seinen geschlossenen Stoffkreisläufen aus Abfalltrennung und -verwertung umweltverträglich bewältigt werden. Die Konzepte reichen von einer neuartigen Fahrzeug-, Behälter- und Verladetechnik über IT-gestützte Tourenoptimierung, bessere Fahrzeugauslastung, internetbasierte Informationsplattformen für entsorgungslogistische Entscheidungen bis hin zu neuen Instrumenten für die Planung. Neben der Transportverlagerung auf die Schiene und die Binnenschifffahrt war die Verknüpfung von Ver- und Entsorgungsverkehren ein Schwerpunkt der Forschung. Bei einer Umsetzung der Ergebnisse könnten jährlich durch die einzusparenden LKW-Kilometer auch 30.000 Tonnen Kohlendioxid und rund 40 Millionen Euro eingespart werden. Da die Ergebnisse auch auf andere Branchen übertragbar sind, ergibt sich ein mögliches Einsparpotenzial von bis zu 170 Millionen LKW-Kilometer im Jahr. Weitere Auskünfte erteilt das: TÜV Management Systems GmbH Projektträger "Mobilität und Verkehr, Bauen und Wohnen" Frau Dr. Kremer Am Grauen Stein 51105 Köln Tel: 0221/65035-118 |
Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin
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