| 28.11.2011, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Die Module des flexiblen Verteilers lassen sich nahezu beliebig anordnen und das System nach Bedarf erweiteren. Der Basisverteiler des modularen Systems bietet eine Reihe von Anschlussoptionen. Es lassen sich unterschiedliche Arme und damit Geometrien kombinieren Für die Rohre und Verdrahtung sind bewegliche Kanäle integriert. Damit richten sich die Rohre und Kabel beim Schwenken des Arms laut Anbieter fast automatisch mit aus. Mit dem modularen System seien auch kundenspezifische Sonderwünsche wie Seitenarmlösungen problemlos realisierbar. Mit Inbusschrauben werden die schwenkbaren Arme in der gewünschten Position gehalten. Nach Lösen der Schrauben kann der Arm frei geschwenkt und durch Anziehen einfach in der neuen Position fixiert werden. Um neue Verteiler zu realisieren, lassen sich die einzelnen Komponenten immer wieder verwenden. Damit ergeben sich einige Kostenvorteile. Außerdem ist das Einrichten so einfach, dass der Umbau schneller ist, als das Organisieren einer Neubestellung. Auf Wunsch sind Anwenderschulungen vor Ort möglich, um sicher zu stellen, dass der Umbau fachgerecht durchgeführt wird. ![]() Die gelbe Kurve zeigt den verstärkten Druckabfall ohne Volumensteuerung, Rote Kurve das optimierte Druckprofil. Von 0,2 bis 5 Sekunden kann die Öffnungszeit der Nadel frei gewählt werden. Durch das sanftere Umschalten der Nachfolgedüse wird der Druckabfall der an der Vorgängerdüse vermindert. Mit einem Volumenstrom gesteuerten Heißkanalsystem werden kurzzeitige Schmelzestagnationen verhindert und somit dadurch auftretende Oberflächenfehler vermieden. Auch bei Folien- oder Stoffhinterspitzung bringt Variofill laut Anbieter PSG sichtbare Qualitätsvorteile. Dank Feinjustierung tritt die Schmelze kontrolliert in die Form ein. Das garantier eine geringere thermische Belastung des Dekormaterials (Stoff oder Folie). Ist der Einspritzdruck wegen des zu schnelles Öffnens der Verschlussnadeln auch nur kurzzeitig zu hoch, kann beispielsweise das Stoffgewebe leicht verzogen oder beschädigt werden. Ebenso werden die Gewebehärchen gepresst, was zu einer sichtbaren Veränderung der Lichtreflexion des Materials führt. Als weiterer Vorteil wird genannt, dass sich Düsen einfach durch Schließen des Ventils stilllegen lassen. Über ein an das System angeschlossenes Display werden die zeitliche Koordination, Schließstellung, Endstellung der Verschlussnadeln und die Öffnungszeiten von bis zu 16 Nadeln visualisiert. Somit kann der Anwender einen einmal optimierten Prozess eindeutig reproduzieren. Ebenso werde mit einer Serviceseite ein schnelles und einfaches Überprüfen aller Schaltpunkte ermöglicht. Das Auslesen der Daten ist über einen USB-Anschluss möglich. Bemerkenswert sei das gute Kosten-Nutzenverhältnis. Bei der "einfachen" mechanischen Lösung mit Innovationen in der Geometrie und im Detail. Das erspare aufwendige Elektronik und schulungsintensive Software. Weitere Informationen: www.psg-online.de Euromold 2011, Frankfurt, 29.11.-02.12.2011, Halle 8.0, Stand C51 |
PSG Plastic Service GmbH, Mannheim
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